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18.03.2011 - Land
Generalsekretär Peter Beuth: "Heiße Luft der SPD im Kommunalwahlkampf ist kein Energiekonzept"
„Die heiße Luft der SPD im Kommunalwahlkampf ist noch lange kein Energiekonzept. Deutschland ist ein Industriestandort und kein Agrarstaat. Die alten unrealistischen Forderungen à la Hermann Scheer führen unseren modernen Industriestandort nicht in die Zukunft, sondern international ins Abseits. Wir müssen aber eine Antwort finden, wie wir eine sichere, saubere, bezahlbare und ausreichende Energieversorgung in Deutschland sicherstellen wollen. Der von SPD und Grünen zur Schau getragene Energie-Aktionismus führt in eine energiepolitische Sackgasse und blendet andere Risikopotenziale völlig aus. Schließlich sind Aspekte wie Versorgungssicherheit und bezahlbare Energiepreise für ein hochentwickeltes Land wie Deutschland wichtige Faktoren“, sagte der Generalsekretär der CDU-Hessen, Peter Beuth, anlässlich der Pressekonferenz der SPD zum Thema Energieversorgung.

Beuth erinnerte daran, dass im Jahr 2008 dutzende von SPD-Kommunalpolitikern gegen die Windräder-Vorschläge der eigenen Partei protestiert haben. „Schäfer-Gümbel holt genau diese alten, ideologischen Vorschläge jetzt wieder aus der Mottenkiste und ignoriert den Protest seiner eigenen Parteigenossen. Für den Ausbau von erneuerbaren Energien, Stromnetzen und Speichern brauchen wir aber Akzeptanz in der Bevölkerung und keine gesetzlichen Vorschriften und Bevormundung. Wir haben in Deutschland, im Gegensatz zu fast allen anderen Ländern dieser Erde, beschlossen, aus der Kernenergie auszusteigen. Es genügt in unserem hoch technologisierten Land aber nicht, einfach nur abzuschalten, sondern wir brauchen praxistaugliche Vorschläge für die künftige Energieversorgung“, so Beuth.

„Die CDU ist hier die Partei der Besonnenheit und des Verantwortungsbewusstseins. Wir haben bereits ein ambitioniertes Energiekonzept vorgelegt, wonach wir die Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020 auf 20 Prozent ausbauen wollen. In unseren weiteren Planungen nehmen die Erneuerbaren Energien einen wichtigen Raum ein. Es ist aber völlig unrealistisch zu glauben, man könne mit ihnen den gesamten Energiebedarf in unserem Land abdecken. Wir begrüßen es als CDU-Hessen deshalb, dass Ministerpräsident Volker Bouffier zu einem Energiegipfel einladen wird, um Wege für eine realistische Energieversorgung zu suchen“, sagte Beuth abschließend.

Themengebiet: Energie, Parteien