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15.04.2016 - Land
Sozialminister Stefan Grüttner: Hessische Landesregierung ist engagierten Bürgerinnen und Bürgern sehr dankbar und zollt ihnen großen Respekt

„Die Hessische Landesregierung ist diesen engagierten Bürgerinnen und Bürgern sehr dankbar und zollt ihnen großen Respekt. Nicht nur, weil sie den einzelnen Flüchtlingen und Flüchtlingsfamilien ganz konkret helfen, sondern weil sie damit auch die demokratische Haltung in unserem Land stärken und Toleranz und Vielfalt als Grundhaltungen eines demokratischen Gemeinwesens leben“, betonte Grüttner. „Ohne den unermüdlichen Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wäre die Unterstützung für die Flüchtlinge weder in den ersten Monaten vor Entscheid über den Asylantrag, noch die Integration vor Ort nach positivem Entscheid denkbar.“

„Eine herausragende Leistung aller beteiligten Stellen und Personen."

Die Außenstelle der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung ist in dem ehemaligen fünfstöckigen Neckermann Gebäude an der Hanauer Landstraße in Frankfurt/Main untergebracht. Teile des Gebäudes standen seit längerer Zeit leer und konnten in kurzer Zeit renoviert werden, um die Flüchtlinge aufzunehmen. Grüttner nannte die Aktivierung des Gebäudes in der Kürze der Zeit „eine herausragende Leistung aller beteiligten Stellen und Personen.“ „Ohne die Flexibilität der Kommunen, der Helferinnen und Helfer, der zahlreichen Hilfsorganisationen, den Feuerwehren und vielen anderen mehr, hätten wir es in 2015 nicht geschafft, allen Flüchtlingen in Hessen ein Dach über dem Kopf zu bieten. Dafür danke ich allen vor Ort Beteiligten im Namen der Hessischen Landesregierung.“ Der Hessische Minister für Soziales und Integration dankte auch den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Arbeiter-Samariter-Bundes für das große Engagement. Aktuell (Stand: 14.4.2016) befinden sich insgesamt 12.132 Menschen in den hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen und Außenstellen. Zurzeit leben 830 Menschen (Stand: 14.4.2016) unterschiedlicher Nationalität in der Einrichtung, darunter zahlreiche Ehepaare und Familien mit kleinen Kindern.

Die Einrichtung kann bis zu 2.000 Menschen aufnehmen. Bei einem Rundgang durch das umgebaute Gebäude informierte sich der Minister über die Ehrenamts- und Sozialaktivitäten der Erstaufnahmeeinrichtung. Für Kinder gibt es ein Spielzimmer und den Kinderplaneten zum Toben. Schon hier findet auf freiwilliger Basis ein täglicher Schulunterricht statt, der von Ehrenamtlichen durchgeführt wird. Ein Tanz- und Bewegungsraum wurde eingerichtet, um Tanzprojekten und einer Jongliergruppe Räumlichkeiten geben zu können. Für die Frauen in der Unterkunft wurde ein spezielles Frauenzimmer eingerichtet, in dem sie unter sich sein können und verschiedenen Aktivitäten wie Basteln, Häkeln und Schminken gestalten können. Pro Familia verfügt in der Unterkunft über ein eigenes Büro. Ein spezieller Deutschkurs wird in Fechenheim für afghanische Frauen angeboten. Daneben wurde ein auch für Männer zugänglicher Gemeinschaftsraum eingerichtet, der über Tischkicker verfügt. Mit einem Fanprojekt des FSV wird jungen Männern die Möglichkeit gegeben, in Soccerhallen zu kicken. Geplant sind weitere Sportprogramme, die von Mitarbeitern der ING Diba koordiniert werden, wie zum Beispiel Basketball, Lauftreffs und Fahrradtouren. In der Erstaufnahmeeinrichtung gibt es ein Internetcafe, in dem die Flüchtlinge mit dem E-Learning Programm von Rosetta Stone täglich begleitet von ehrenamtlichen Helfern Deutsch lernen können.

Symbol der Anerkennung überreicht

Mit Unterstützung der „naturschule hessen“ wird der Außenbereich vor der Cafeteria von den Bewohnern neu gestaltet und bepflanzt. Nach einem Rundgang dankte der Minister in einem gesonderten Tagesordnungspunkt den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und als Symbol der Anerkennung erhielten die Helfer Sweatshirts des Landes mit dem Aufdruck „Hessen: Wir helfen“. „Ich bin den engagierten Bürgerinnen und Bürgern für ihre Arbeit sehr dankbar und zolle ihnen den größten Respekt. Sie helfen nicht nur den einzelnen Flüchtlingen, sondern leben Toleranz und Vielfalt in unserem demokratischen Gemeinwesen und wenden sich damit entschieden gegen jede Form der Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft“, so der Minister abschließend.

Themengebiet: Ehrenamt, Integration