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15.04.2016 - Land
Wissenschaftsminister Boris Rhein: Wissenschaftspreis würdigt exzellente Arbeiten zur hessischen Geschichte

Wissenschaftsminister Boris Rhein hat heute die diesjährigen Preisträger des Wissenschaftspreises „Hessische Geschichte und Landeskunde“ bekanntgegeben. Dr. Lena Haunert, Dirk Strohmenger und Dr. Michael Fleck haben vorbildliche Studien zu unterschiedlichen Themen über die hessische Landesgeschichte vorgelegt. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst vergibt die mit maximal 5000 Euro dotierte Auszeichnung alle zwei Jahre.

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Ich freue mich über die rege Beteiligung und die sehr hohe Qualität der eingereichten Arbeiten: Beides beweist den guten Ruf, den der Wissenschaftspreis in der hiesigen Landesgeschichtsforschung genießt. Ich gratuliere der Preisträgerin und den Preisträgern herzlich zu ihrem Erfolg.“

Drei spannende Themen

Dr. Lena Haunert beschäftigt sich in ihrer an der Philipps-Universität Marburg entstandenen Arbeit mit zentralen Fragen zu den Erfahrungen deutscher Soldaten im 18. Jahrhundert mit der Neuen Welt. Der Titel ihrer Arbeit, für die sie 2000 Euro Preisgeld erhält, lautet: „Einsatz in der Fremde? Das Amerikabild der deutschen Subsidientruppen im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg“.

Ebenfalls 2000 Euro Preisgeld bekommt Dirk Strohmenger für seine zeithistorische Promotionsarbeit mit dem Titel „,Volksgemeinschaft’ auf dem Land. Nationalsozialistische Durchdringung des Odenwaldes 1923-1945“. Die in Marburg betreute Studie zeigt an einem Beispiel aus Hessen, mit welchen Unterdrückungsmechanismen sich die NS-Herrschaft in der Region durchsetzen konnte.

Grundlagentexte bilden die Voraussetzung für Forschung und Lehre. Daher geht der dritte, mit 1000 Euro dotierte Wissenschaftspreis an Dr. Michael Fleck. Er ist pensionierter Oberstudiendirektor und hat Texte zum Leben des Heiligen Heimerad unter dem Titel „Ekkebert von Hersfeld, Das Leben des heiligen Heimerad. Erinher, Metrische Paraphrase von Ekkeberts Leben des heiligen Heimerad“ übersetzt und herausgegeben. Der in Vergessenheit geratene Priester Heimerad lebte und wirkte im Hessen des 11. Jahrhunderts.

Neue Blicke auf die hessische Landesgeschichte

„Alle drei Arbeiten ermöglichen neue, interessante Blicke auf die hessische Landesgeschichte. Ich wünsche der Preisträgerin und den Preisträgern weiterhin viel Tatkraft und Freude bei der Erforschung unserer spannenden Historie“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.

Die feierliche Verleihung des Wissenschaftspreises findet am 14. April 2016 um 17 Uhr in der Schalterhalle des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst statt.

Themengebiet: Wissenschaft, Auszeichnung