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12.04.2016 - Land
Innenminister Peter Beuth: Ältere Menschen im Straßenverkehr unterstützen

Innenminister Beuth startete heute gemeinsam mit dem Polizeipräsidenten Alfons Georg Hoff das Projekt „MAXimal mobil bleiben – mit Verantwortung“ in Osthessen. Zugleich war dies der Auftakt der hessenweiten Einführung des Präventionskonzepts. Es soll die verantwortungsbewusste Teilnahme von Seniorinnen und Senioren am Straßenverkehr fördern. Aufgrund der demografischen Entwicklung werden bis zum Jahr 2050 rund ein Drittel der Bevölkerung der Generation 65plus angehören.

Sich sicher und unfallfrei im Straßenverkehr bewegen

„Ziel dieses Projektes ist es, ältere Menschen dabei zu unterstützen, sich als Fußgänger, Radfahrer, im öffentlichen Personennahverkehr oder als Kraftfahrer sicher und unfallfrei im Straßenverkehr zu bewegen“, sagte der Hessische Innenminister Peter Beuth. Präventionsangebote für Seniorinnen und Senioren weiterzuentwickeln, sei zudem ein wichtiges Ziel des Koalitionsvertrages. Anlass hierfür war der Anstieg der Unfallzahlen der von der Generation 65+ selbst verursachten Verkehrsunfälle im Zeitraum von 2006 bis 2014 um 6,1 Prozent.

Das Projekt MAX, das anfangs im Bereich des Polizeipräsidiums Mittelhessen entwickelt und dann durch das Hessische Landeskriminalamt als Präventionsmaßnahme für die landesweite Einführung ausgearbeitet wurde, richtet sich an die Zielgruppe Seniorinnen und Senioren der Altersklasse 65+. „Durch eine Vielzahl von Angeboten von verschiedenen Kooperationspartnern wie Behörden, Institutionen und Verbänden, unter Einbindung der Sicherheitsberater für Senioren sowie niedergelassenen Ärzten, Apothekern und Optikern, sollen ältere Menschen erkennen, dass Erfahrung alleine für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr nicht ausreicht. Sie sollen angeregt werden, Sicherheitsausstattung zu erproben oder ihre Eignung einmal testen zu lassen“, erklärte der Minister.

Zu den Angeboten

Diese Angebote beinhalten beispielsweise Seh- und Hörtests durch Optiker und Fachgeschäfte für Hörakustik, die Vorstellung von Gehhilfen/Rollatoren durch Sanitätshäuser, Gesundheitschecks durch Hilfsdienste wie z.B. des DRK, Gesundheitssport durch Vereine, Vorträge zu Neuerungen der Straßenverkehrsordnung durch Polizeibeamte, die Vermittlung von Fahrtrainings und Fahrstunden oder praktische Einheiten wie Reaktionstests, Simulationen von Alterseinschränkungen und die Benutzung von Fahrsimulatoren. 

Diese Maßnahmen stellen nur einen kleinen Ausschnitt aus dem umfangreichen Themenbaukasten dar. Die Angebote sind geeignet, einen Teil zur Erhaltung der Mobilität beizutragen und dabei die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Dagegen sollte bei dieser Generation auch das Bewusstsein geschaffen werden, zu reflektieren, was man sich im Straßenverkehr noch zutrauen kann.

Themengebiet: Senioren, Verkehr