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14.03.2011 - Bund
CDU Deutschlands stellt Diskussionspapier zum ländlichen Raum vor
Der CDU-Landesvorsitzende und Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat zusammen mit dem Generalsekretär der CDU Deutschlands, Hermann Gröhe, und der Spitzenkandidatin der CDU Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, das Diskussionspapier "Heimat gestalten - Programm für lebendige ländliche Räume" vorgestellt. Inhaltliche Schwerpunkte des Papiers sind die Herausforderungen des Demografischen Wandels und seine Auswirkungen auf unterschiedlichste Politikbereiche. Der ländliche Raum ist in besonderer Weise, beispielsweise durch den Wegzug junger Menschen und das Älterwerden, vom Demographischen Wandel betroffen.

Hermann Gröhe erklärte, dass die CDU Deutschlands das Thema Demographischer Wandel als einen Schwerpunkt für das Jahr 2011 bei der Klausurtagung des CDU Bundesvorstands im Januar festgelegt habe. Das dazugehörige Papier wurde von ihm, Volker Bouffier, Julia Klöckner sowie von Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus und dem Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt, Rainer Haseloff, erarbeitet. "Über die Hälfte der Menschen und die Mehrzahl der Betriebe sind im ländlichen Raum angesiedelt. Und Umfragen belegen, dass die Menschen dort gerne wohnen", erklärte Gröhe. Kulturelle Schätze kleinerer Ortschaften bedürfen besonderer Pflege, nicht nur weil der ländliche Raum für Erholung und Tourismus stehe, sondern auch Lebensraum sei.

Volker Bouffier betonte, dass man den ländlichen Raum, der besonders wichtige mittelständische Unternehmen beherberge und sich im "Prozess der Transformation" befinde, zukunftsfähig erhalten müsse. Benötigt seien viele Ideen und Kreativität. Die Herausforderungen könne der Staat nicht alleine tragen, man solle "die Potenziale der aktiven Bürgerschaft" nutzen. Das Ehrenamt, die Bürgerinitiativen und Genossenschaften leisten Großes und verdienen Anerkennung.

Julia Klöckner sprach sich vor allem für den Ausbau der Infrastruktur im ländlichen Raum aus, beispielsweise die Breitbandversorgung. Die Städte seien oft mit dem schnellsten Internet ausgestattet, während man sich in kleinen Ortschaften wünschen würde, dass es überhaupt DSL gebe. "Weiße Flecken müssen schneller geschlossen werden", sagte sie und betonte, dass dies auch Voraussetzung für die Ansiedlung von Unternehmen im ländlichen Raum sei.

Lesen Sie hier das Diskussionspapier "Heimat gestalten - Programm für lebendige ländliche Räume".
Themengebiet: Ländlicher Raum, CDU