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06.04.2016 - Land
Innenminister Peter Beuth: Hessens Bürger sollen sich in eigenen vier Wänden sicher fühlen

Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat den Volks-Bau- und Sparverein Frankfurt am Main mit dem Gütesiegel „Sicher Wohnen in Hessen“ ausgezeichnet. „Hessens Bürgerinnen und Bürger sollen sich in ihren eigenen vier Wänden nicht nur wohl, sondern auch sicher fühlen können. Die Polizei bietet ein umfangreiches Beratungsangebot an, sodass beim Wohnungsbau schon in der Planungsphase Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden können“, erklärte der Innenminister. Von einbruchshemmenden Fenstern über Videotechnik bis hin zu Nachbarschaftsinitiativen – eine Fülle von Maßnahmen könnten kriminalitätsverhindernd wirken. „Das Gütesiegel ‚Sicher Wohnen in Hessen‘ ist ein sichtbares Symbol für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Wirtschaft und Polizei. Eine Kooperation, die sich für die Bewohnerinnen und Bewohner der ausgezeichneten Gebäude in Form von mehr Wohnsicherheit auszahlt“, so Beuth. Der Volks-Bau- und Sparverein Frankfurt am Main erhält die Plakette bereits zum dritten Mal, nun für ein Objekt in der Frankfurter Reichelstraße.

„Polizeiläden“: Individuelle Beratung zum sicheren Wohnen

In allen größeren hessischen Städten wird in den sogenannten „Polizeiläden“ – in Frankfurt auf der Zeil – individuelle Beratung für Wohnungen oder Gebäude angeboten. Diese können in der Filiale oder vor Ort mit Objektbegehung erfolgen. Fast 1.900 Beratungen wurden alleine 2015 durch die Experten des Polizeipräsidiums Frankfurt zum Thema Wohnungseinbruchsdiebstahl (WED) durchgeführt. Die Aufklärungsquote für WED wurde 2015 auf 21,6 Prozent gesteigert (2014: 20,6 Prozent), während die Quote gescheiterter Einbrüche ebenfalls auf 43,8 Prozent anstieg (2014: 42,4 %). Jedoch stieg das Fallaufkommen im Jahresvergleich um gut sechs Prozent auf 11.595 Fälle an (2014: 10.978 Fälle). „Einbrüche bedeuten für Betroffene immer einen großen Einschnitt in ihren persönlichen Lebensbereich. Deshalb ist es so wichtig, dass die guten Präventionsangebote der Polizei genutzt werden, bevor etwas passiert“, sagte der Minister.

Hinter dem Gütesiegel „Sicher Wohnen in Hessen“ steht das Ziel, private und gewerbliche Bauherren und Bauträger zu motivieren, bereits bei der Planung und Ausführung von Neubauten polizeiliche Erkenntnisse und Erfahrungen zur Kriminalprävention umzusetzen. Das gilt auch für die Modernisierung oder Sanierung.

Themengebiet: Polizei, Sicherheit
Schlagworte: Sicherheit