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04.04.2016 - Land
Familienminister Stefan Grüttner: Hessen hat Familiensinn

„Wir konnten in Hessen mit den Angeboten der Familienzentren rund 42.000 Familien erreichen. Das ist ein großer Erfolg und die Förderung der Zentren hat sich bewährt“, so der Hessische Familienminister Stefan Grüttner anlässlich der Vorlage des Abschlussberichts im Rahmen der Evaluation der hessischen Familienzentren. „Die Landesförderung von insgesamt mittlerweile 122 Familienzentren in Hessen kommt Jung und Alt zu Gute. Die Angebote vor Ort sind vielfältig und helfen den Familien in ihren unterschiedlichen Alltagslagen. Das entspricht dem Verständnis der Landesregierung, denn es gilt: Hessen hat Familiensinn“, so der Minister.

Hohe Qualität der Angebote und positive Atmosphäre

Bei der Beschreibung und Bewertung der Entwicklung in den geförderten Familienzentren zeigt sich, dass die Familien mit der Qualität der Angebote und der Atmosphäre in den Familienzentren in der Regel sehr zufrieden sind. Mindestens 80 Prozent der Befragten äußerten sich positiv über die Angebote und ihren Nutzen für die Herausforderungen des Alltags.

Die Familienzentren werden sehr häufig von Familien mit Kindern unter drei Jahren aufgesucht. „Dies ist ausgesprochen wünschenswert, denn es zeigt, dass Familien bereits in der frühen Elternphase angesprochen und erreicht werden“, betonte der Minister. In dem untersuchten Zeitraum von 2013 bis 2015 wurden überwiegend neue und langfristige Angebote installiert. Arbeitsstrukturen wurden aufgebaut und gemeinsam mit der steigenden Anzahl von Kooperationspartnern wurde und wird an konzeptionellen Grundlagen gearbeitet. Die erreichten Zielgruppen konnten ausgeweitet werden. Neben den ganzheitlichen, familienbezogenen Angeboten wird die generationenübergreifende Arbeit gefördert. Es gibt weiterhin Angebote für Familien mit Migrationshintergrund, für Jugendliche, Arbeitssuchende und alleinstehende Menschen im Sozialraum.

Ein Gewinn für Familien und Kommunen

„Familienzentren müssen ein hohes Maß an Flexibilität mitbringen, um auf Veränderungen und kurzfristige Herausforderungen - wie zum Beispiel die Arbeit mit den zu uns kommenden Flüchtlingsfamilien - zu reagieren“, nannte Grüttner ein aktuelles Beispiel. Familienzentren haben sich aus einer Vielzahl von Ursprungseinrichtungen, wie Kindertageseinrichtungen, Familienbildungsstätten, Mehrgenerationenhäuser und Mütterzentren entwickelt. Dies ist ein Beleg für das breite Spektrum der ganzheitlichen familienbezogenen Unterstützung für alle Familien und alle Lebensalter. In jedem hessischen Landkreis sind Familienzentren mit mindestens einer Einrichtung vertreten. Mehr als die Hälfte der Familienzentren befinden sich in städtischen Regionen, die restlichen Einrichtungen in ländlichen Regionen.

Familienzentren sind auch für die Kommunen ein Gewinn. Diese schätzen besonders die niedrigschwelligen Angebote und die frühe Erreichbarkeit der Familien. Viele Kommunen unterstützen die Arbeit der Familienzentren, sei es finanziell, durch Bereitstellung von Räumlichkeiten, Fachberatung oder Begleitung bei der Konzeptentwicklung. Ein positiver Aspekt der Arbeit von Familienzentren ist die Vernetzung auf lokaler und regionaler Ebene. „Der Bericht zeigt, dass sich die Förderung der hessischen Familienzentren bewährt hat und diese ein großer Erfolg sind, denn sie bieten für Familien in allen Lebenslagen und für alle Lebensalter eine breite Palette von Angeboten zur Bildung, Beratung, Unterstützung und Stärkung, aber auch Möglichkeiten zum gegenseitigen Kennenlernen in einer Willkommensatmosphäre“, resümierte Grüttner.

Themengebiet: Familie, Kinderbetreuung