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03.03.2016 - Land
Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz zeichnet zehn beste Physikschüler aus

Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz und Erwin Feldhaus, Geschäftsführer der Röder Präzision GmbH und Vorstandsmitglied des Arbeitgeberverbands Hessenmetall, haben die zehn besten Physikschüler Hessens bei der Röder Präzision GmbH, einem der bedeutendsten Instandsetzungsunternehmen der deutschen Luftfahrtindustrie, in Egelsbach ausgezeichnet.

Eine Schülerin und neun Schüler aus sieben hessischen Schulen wurden für ihren außerordentlichen Erfolg in dem internationalen Wettbewerb geehrt. Sie qualifizierten sich in der zweiten Runde des Wettbewerbs als die besten 10 in Hessen. Drei von Ihnen kamen sogar in die dritte Runde.

Drei von Ihnen, Christopher Fuchs, Dennis Reimer und Jakob Ulmer, kamen sogar unter die „Top 50“ und durften an der dritten Runde im DLR in Göttingen, dem nationalen Wettbewerb, teilnehmen.

Die zehn Besten der 47. IPhO in Hessen (alphabetisch):

Christopher Fuchs Winfriedschule Fulda
Julius Hege Schülerforschungszentrum Nordhessen  Kassel
Anton Kraus Karl-Rehbein-Schule                              Hanau
Benjamin Lieser Uplandschule Willingen
Lukas Nöding       Jakob-Grimm-Schule                              Rotenburg an der Fulda
Dennis Reimer   Winfriedschule Fulda
Oliver Schad Winfriedschule Fulda
Lara Tschendel Oswald-von-Nell-Breuning-Schule        Rödermark
Jakob Ulmer Winfriedschule                                          Fulda
Luis Wellenreiter Ernst-Göbel-Schule                                 Höchst

„Die Physik steht seit jeher für revolutionäre und spektakuläre Entdeckungen wie Entwicklungen, sie begeistert Wissenschaftler wie den normalen Bürger gleichermaßen. Nicht zuletzt durch den Nachweis der Gravitationswellen von Albert Einstein ist die Physik wieder in aller Munde. Daher freut es mich wirklich sehr, dass unsere hessischen Schülerinnen und Schüler sich mit der Physik so intensiv beschäftigen und bei der PhysikOlympiade erneut so hervorragend abgeschnitten haben. Damit stehen sie sicherlich auch ein wenig in der deutschen Tradition, weltberühmte Physiker hervorzubringen. Und wer weiß, vielleicht sehen wir schon bald einen der zehn heute Ausgezeichneten in der nationalen wie internationalen Presse“, so der Hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz.

Erwin Feldhaus, Geschäftsführer Röder Präzision GmbH und Vorstandsmitglied von HESSENMETALL lobte: „Diese jungen Physik-Talente haben schon genau die Qualitäten gezeigt, die in den Metall- und Elektrounternehmen so wichtig sind: Den Mut, sich einer riesigen Herausforderung zu stellen und die Kompetenz und das Durchhaltevermögen, sich schwierigstes Fachwissen anzueignen. Solche klugen und engagierten Menschen braucht unsere Industrie, die mit 213.000 Beschäftigten und 11.000 Auszubildenden der größte Arbeitgeber in Hessen ist; solche Menschen brauchen wir in Zukunft auch wieder bei Röder Präzision.

Nicht nur den Bestplatzierten, sondern allen Tüftlern sowie kompetenten und ehrgeizigen Technikern prognostizierte er gute Berufsperspektiven in der exportstarken und gut bezahlenden Metall- und Elektroindustrie.

Hintergrund:

Die Internationale PhysikOlympiade findet einmal jährlich statt, um besonders begabte Schülerinnen und Schüler im Fach Physik zu fördern. Mit theoretischen und experimen­tellen Aufgaben werden in den ersten vier Runden die maximal fünf besten Schüler/in­nen eines Landes ermittelt. In der fünften und letzten Runde treten diese Teams aus mittlerweile 80 Ländern gegeneinander an um Medaillen zu erringen.

Die ersten beiden Runden sind dabei Aufgabenrunden auf Landesebene, bei denen die erste Runde auf anspruchsvollem Oberstufenniveau und die zweite Runde auf Universitätsniveau liegen. Die dritte und vierte Runde finden über mehrere Tage auf Bundesebene statt und werden vom IPN an einer deutschen Großforschungsanlage organisiert.

Die Schlussrunde findet jedes Jahr in einem anderen der teilnehmenden Länder statt; dieses Jahr in Zürich (Schweiz). Denn neben dem Wettkampf stehen das Erleben anderer Kulturen und der Austausch von Jugendlichen weltweit im Vordergrund. Neben der Ehre, sein Land im olympischen Wettstreit vertreten zu dürfen, gibt es für die Teilnehmenden des Auswahlverfahrens zahlreiche Preise wie Urkunden, Gutscheine, Geldpreise und Forschungspraktika zu gewinnen. Die besten hessischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zweiten Runde werden - seit dem Jahr 2001 - durch den Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen e.V. geehrt.

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe einer allgemein­bildenden oder beruflichen Schule, die unter 20 Jahre alt (Stichtag 30.06.) und noch nicht an einer Universität eingeschrieben sind. Aufgaben (und Lösungen) aus der ersten Runde.

Die Internationale PhysikOlympiade startet wieder im April.

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Themengebiet: Schule, Auszeichnung