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24.02.2016 - Land
Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz informiert sich über Offenbacher Integrations- und Migrationsprojekt

Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat heute die Albert-Schweitzer-Schule in Offenbach, ein Gymnasium, besucht und sich dabei beeindruckt von der Arbeit des Integrationsprojekts „JUMINA – Junge Migranten in Ausbildung“ gezeigt. In Gesprächen mit beteiligten JUMINA-Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Projektvertretern tauschte sich der Kultusminister über wichtige Themen wie Migration, Schulerfolg und aktive Teilhabe am beruflichen Leben in Hessen und Deutschland aus. „Das Projekt JUMINA engagiert sich seit vielen Jahren in vorbildlicher Art und Weise im Bereich der Berufsorientierung, der in der heutigen Zeit eine immer größere Rolle zukommt. Die Vielzahl an Chancen und Möglichkeiten nach der Schule ist unendlich groß. Es ist daher überaus wichtig, dass sich Schülerinnen und Schüler über ihre weiterführenden Lebenswege informieren können und dabei unterstützt werden“, betonte Kultusminister Lorz.

Interkulturalität und aktive Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund

JUMINA wurde im Jahr 2005 als Gemeinschaftsprojekt des gemeinnützigen, international tätigen Bildungsträgers CGIL-Bildungswerk e.V. und dem Staatliche Schulamt Offenbach ins Leben gerufen und beschäftigt sich mit der Interkulturalität und der aktiven Integration von Jugendlichen und junger Heranwachsender mit Migrationshintergrund an Offenbacher Schulen. Der Geschäftsführer des Bildungswerks und Projektkoordinator von JUMINA, Franco Marincola, hat mit seinem Team in den vergangenen zehn Jahren ein erfolgreiches Programm geschaffen, das viele junge Menschen in vielfältiger Art und Weise bei ihrem Zukunftsweg unterstützt.

Zum breiten Angebot von JUMINA zählen spannende interkulturelle Betriebserkundungen, Workshops und Arbeitsgemeinschaften, darunter die AG Bundespolizei, die JUMINA-Schülerredaktion und nicht zuletzt auch ein Hip-Hop-Ensemble. „Interkulturelle Bildung und Integration sind für unsere sich verändernde Gesellschaft wichtige Elemente. Jede und jeder kann und soll ihre bzw. seine individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten einbringen. Dazu gehört vor allem das Wissen um fremde Kulturen oder die Mehrsprachigkeit. Daher freut es mich, dass viele junge Menschen in den vergangenen Jahren am Projekt teilgenommen haben und die erfolgreiche Arbeit auch in Zukunft fortgeführt werden kann“, so Lorz abschließend.

Themengebiet: Integration, Schule