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15.02.2016 - Land
Sozialminister Stefan Grüttner: Fördermittel schaffen Basis für erfolgreichen Krankenhausbetrieb

Mit knapp 1,3 Millionen Euro unterstützt das Land Hessen den Umbau und die Sanierung des Kreiskrankenhauses Weilburg. Der Hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, überreichte heute den Fördermittelbescheid. „Moderne Strukturen sind die Voraussetzungen für die Behandlung der Patienten auf hohem medizinischen Niveau, gleichzeitig aber auch für wirtschaftliches Arbeiten. Mit den nunmehr zur Verfügung gestellten Landesmitteln wird die Basis für einen weiterhin erfolgreichen und zukunftssicheren Krankenhausbetrieb in Weilburg geschaffen“, erklärte Stefan Grüttner. Zu den jetzt geförderten Baumaßnahmen gehört der Umbau der ehemaligen geburtshilflichen und gynäkologischen Station in eine „multidisziplinär nutzbare Pflegestation.“

Fördermittel trotz Schuldenbremse und Flüchtlingshilfe erheblich aufgestockt

Minister Grüttner wies in seinem Grußwort darauf hin, dass dieser Umbau eine der wenigen verbleibenden Baumaßnahmen sei, die im Wege der Einzelförderung Berücksichtigung finden konnte. Seit dem 1. Januar dieses Jahres wurde die Förderpraxis zu einer Pauschalierung der Fördermittel umgestellt. Investivkosten für Baumaßnahmen und Medizintechnik werden nunmehr durch eine leistungsorientierte Pauschale gefördert. Damit werde den Krankenhäusern die unternehmerische Freiheit gegeben, die Investitionen selbstständig umzusetzen. Die Fördermittel konnten trotz Schuldenbremse und der Sonderausgaben im Rahmen der Flüchtlingshilfe erheblich aufgestockt werden. Bereits im ersten Jahr stünden den Kliniken nunmehr 142,5 Millionen Euro und damit 40 Prozent mehr als in der bisherigen Pauschalförderung zur Verfügung. Weiterhin werde es zinsgünstige Kredite mit einem Gesamtvolumen von 150 Millionen Euro geben. „Angesichts der kommenden Herausforderungen war dies eine gewaltige Kraftanstrengung, die uns die Kliniken in Hessen wert sind“, so Stefan Grüttner.

Mit dem ebenfalls zum 1. Januar in Kraft getretenen Krankenhausstrukturgesetz werden Notfallversorgung und hochspezialisierte Zentren privilegiert. Qualitätssteigerungen werden durch Verbesserungen im Bereich der Betriebskostenfinanzierung ermöglicht. Letztendlich werden die hohen Qualitätsanforderungen sich nur in einem Verbund organisieren lassen. Gegenwärtig sei das Kreiskrankenhaus in Weilburg Kooperationspartner der St. Vincenz Krankenhausgesellschaft in Limburg. „Ich hoffe, dass aus diesen Kooperationspartnern vielleicht in Zukunft Verbundpartner werden und damit den Interessen der Patientinnen und Patienten an einer optimalen Versorgung im Krankenhaus noch besser entsprochen werden kann“, betonte der Gesundheitsminister.

Themengebiet: Gesundheit, Förderung