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09.02.2016 - Land
Justizministerin Eva Kühne-Hörmann ernennt Uwe Steinberg zum neuen Präsidenten des Verwaltungsgerichts

Justizministerin Eva Kühne-Hörmann hat heute Herrn Uwe Steinberg die Ernennungsurkunde zum Präsidenten des Verwaltungsgerichts in Kassel übergeben. Er folgt damit dem zum 1. Dezember 2015  in den Ruhestand getretenen Präsidenten des Verwaltungsgerichts a.D. Volker Igstadt. Am Verwaltungsgericht Kassel sind aktuell 17 Richterinnen und Richter sowie 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Garanten der Demokratie und des Rechtsstaates

„Die Verwaltungsgerichte sind die Orte, an denen sich die Bürgerinnen und Bürger gegen staatliches Handeln zur Wehr setzen und auf seine Rechtmäßigkeit hin überprüfen lassen können. Verwaltungsgerichte sind deshalb Garanten der Demokratie und des Rechtsstaates. Dies gilt auch in Zeiten der Flüchtlingskrise“, erläuterte die Justizministerin, die fortfuhr: „Auch Flüchtlinge und abgelehnte Asylbewerber können gegen ihre Bescheide des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) klagen. Der Anstieg der Verfahren in diesem Bereich ist landesweit spürbar.“

An den neuen Präsidenten des Verwaltungsgerichts Kassel gerichtet sagte die Justizministerin: „Sehr geehrter Herr Steinberg, ich habe Ihrem Lebenslauf entnommen, dass Sie zu Beginn Ihrer beruflichen Laufbahn in der Vorgängerbehörde des BAMF schon einmal sehr intensiv mit Fragen der Flüchtlingspolitik befasst waren. Ich bin der festen Überzeugung, dass Ihnen das neben Ihrer ohnehin hervorragenden Qualifikation helfen wird, die steigenden Asylverfahren auch am Standort Kassel zu bewältigen“, so die Justizministerin.

Erfolg, Durchsetzungskraft, Glück und Fingerspitzengefühl

„Für Ihre neue Aufgabe wünsche ich Ihnen viel Erfolg, Durchsetzungskraft und auch die für die Leitung einer Behörde notwendige Portion Glück und Fingerspitzengefühl“, so die Ministerin.

Am Rande des Besuches wurde auch über den geplanten Umzug des Verwaltungsgerichts in das Justizzentrum in der Goethestraße in Kassel gesprochen. „Ich habe das Gefühl, dass wir mit der Sanierung des wunderschönen Gebäudes in der Goethestraße nicht nur eine gute Entscheidung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch eine gute städtebauliche Entscheidung getroffen haben. Hier ist der Umzug für den Sommer des nächsten Jahres geplant. Bisher sind die Baumaßnahmen voll im Plan“, so die Justizministerin.

Zur Person Uwe Steinbergs

Uwe Steinberg wurde am 18. Dezember 1958 in Bad Hersfeld geboren. Nach seinem Abitur an der Modellschule Obersberg (Bad Hersfeld) und abgeleistetem Wehrdienst begann er im Jahre 1980 das Studium der Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität in Marburg und setzte dieses später an der Georg-August-Universität in Göttingen fort. 1986 legte er sein erstes juristisches Staatsexamen ab. Seinen Vorbereitungsdienst im Landgerichtsbezirk Fulda begann er im Jahre 1987.
Sein zweites juristisches Staatsexamen absolvierte er im Januar 1990.
Von 1990 bis 1993 war Uwe Steinberg als Referent im Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge in Nürnberg tätig. In dieser Zeit war er auch zum Bundesministerium des Innern abgeordnet. Im Februar 1993 wurde er zum Richter auf Probe am Verwaltungsgericht Kassel berufen. Im Jahre 1995 wurde er zum Richter auf Lebenszeit ernannt.
Zum 1. September 2003 folgte eine Abordnung an den Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel und im Jahre 2008 die Ernennung zum Richter am Hessischen Verwaltungsgerichtshof. Später erfolgte eine Teilabordnung an das Verwaltungsgericht Kassel.
Am 17. August 2015 wurde er zum Vizepräsidenten des Verwaltungsgerichts Kassel ernannt. Mit Wirkung vom 9. Februar 2016 wird Uwe Steinberg zum Präsidenten des Verwaltungsgerichts Kassel ernannt.

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Themengebiet: Justiz, Demokratie