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18.01.2016 - Land
Familienminister Stefan Grüttner: Durch Kooperation unterschiedlicher Betreuungseinrichtungen erhalten Familien verlässliche und adäquate Kinderbetreuung

Am 16. Januar fand in der Gießener Kongresshalle die Auftaktveranstaltung des vom Land ins Leben gerufenen und geförderten Modellprojekts „Tagespflege in Kooperation mit Kindertageseinrichtungen (TaKKT II) statt. Ziel des Projekts ist der Ausbau der bereits vorhandenen Kooperation zwischen Kitas und der Kindertagespflege mit dem inhaltlichen Schwerpunkt der sprachlichen Bildung. Die Kindertagespflege soll als fester Bestandteil der Betreuungslandschaft in die kommunale Planung der Betreuungsplätze verankert werden. Durch die Kooperation der unterschiedlichen Betreuungseinrichtungen erhalten die Kinder während der frühkindlichen Bildung Unterstützung „aus einem Guss“.

Kooperationsmodelle für Kinderbetreuung

Bereits vor zehn Jahren wurde dieses Modellprojekt in neun hessischen Regionen gefördert. Das erfolgreich abgeschlossene Projekt fand nicht nur innerhalb Hessens, sondern bundesweit große Beachtung. Die Vertreter der Hessischen Kommunen haben schon im Juli 2014 anlässlich des „Runden Tisches Kinderbetreuung“ den Wunsch nach einer Fortsetzung des Projekts geäußert. Diesem ist das Land mit der Förderung von „TaKKT II“  ab dem Sommer 2015 gerne nachgekommen. Zu der heutigen Auftaktveranstaltung haben das Institut für Kinder-und Jugendhilfe Mainz und das hessische Kindertagespflegebüro eingeladen. Beide Einrichtungen werden das Projekt fachlich und inhaltlich begleiten. Bei dem ersten Treffen werden die fachlichen Inhalte und die vier ausgewählten Modellregionen vorgestellt. Die Ziele der einzelnen Projektteilnehmer werden konkretisiert und benannt, um anschließend die Umsetzung vor Ort mit individuellen Ideen und Maßnahmen durchzuführen. Für die Teilnahme an dem fortgesetzten Projekt wurden die Kommunen Baunatal und Schauenburg, Herborn, Dillenburg und Breitscheid sowie Usingen und Maintal ausgewählt. Mit Unterstützung des Instituts für Kinder-und Jugendhilfe, des Hessischen Kindertagespflegebüros und externer Coaches werden an den ausgewählten Standorten vier Kooperationsmodelle entwickelt, die nach Abschluss des Projekts im Jahr 2018 beispielhaft für andere hessische Kommunen sein können. 

„Ich freue mich, dass das Kooperationsprojekt zwischen Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen auch in seiner Neuauflage auf großen Zuspruch gestoßen ist. Für Familien ist es sehr wichtig, verlässliche Betreuungsangebote zu haben. Mit dem inhaltlichen Schwerpunkt der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung können gerade auch Familien mit Flucht- oder Migrationshintergrund einbezogen werden“, betonte der Familienminister.

Themengebiet: Familie, Kinderbetreuung