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21.12.2015 - Land
Innenminister Peter Beuth: Krisenmanagement und -stab der Landesregierung sind in jeder Lage funktionsfähig

Seit 2005 ist der Krisenstab der Hessischen Landesregierung bei Katastrophen und Großschadenslagen von landesweiter Bedeutung für das Krisenmanagement in Hessen. Im Krisenzentrum, das im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport angesiedelt ist, laufen im Krisenfall alle Informationen ein und der Stab trifft wichtige Entscheidungen.

„Krisenmanagement und -stab der Landesregierung sind in jeder Lage und zu jeder Zeit funktionsfähig und einsatzbereit. Dies sichern die 180 Mitglieder des Krisenstabes sowie die Technik und die Strukturen des permanent einsatzbereiten Krisenzentrums. Das Krisenzentrum selbst war und ist bundesweit einmalig“, so Innenminister Peter Beuth anlässlich des zehnten Jahrestages.

Hessen ist in den vergangenen zehn Jahren von Großschadenslagen und landesweiten Katastrophen verschont geblieben. Einrichtungen des Krisenzentrums wurden jedoch genutzt, um Einheiten des hessischen Katastrophenschutzes  beim Hochwasser an der Oder im Jahr 2010, bei ihrem ersten Auslandseinsatz anlässlich der Eiskatastrophe in Slowenien 2014 und aktuell bei der Unterbringung der Asylsuchenden und Flüchtlinge zu koordinieren.

Der Krisenstab hat zudem 2005 die länderübergreifende Übung terroristische Anschläge im Zusammenhang mit der Fußball-WM 2006, 2006 die Vogelgrippe, 2007 eine Havarie, 2008/09 die Influenza-Pandemie und 2011 die länderübergreifende Übung Bedrohung der Sicherheit der Informationstechnik durch massive Cyber-Attacken absolviert.

„Mein Dank gilt den Mitgliedern des Krisenstabes, den Fachberatern des Landeskommandos Hessen der Bundeswehr, des Technischen Hilfswerkes und der US Army: Sie alle haben sich fortgebildet, vorbereitet und sind einsatzbereit“, sagte Innenmister Peter Beuth.

Hintergrund:

Das Krisenzentrum wurde in acht Monaten für 2.300.000 Euro auf 400 m² mit 58 Arbeitsplätzen gebaut und am 8. Dezember 2005 fertiggestellt. Der Innenminister leitet den Krisenstab im Krisenfall. In enger Zusammenarbeit zwischen Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Vertretern der Staatskanzlei und der Ministerien sowie Fachberatern werden alle Informationen dort bearbeitet, bewertet und zu einem einheitlichen Lagebild für politisch-strategische Entscheidungen der Minister und Staatssekretäre verdichtet. Auch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erfolgt bei Katastrophen und Großschadenslagen von landesweiter Bedeutung aus einer Hand. Die Information der Medien, im Internet (www.akut.hessen.de) und über das Bürgertelefon erfolgen zentral von dort. Ein vorinstallierter Ausweichsitz steht an der Landesfeuerwehrschule in Kassel zur Verfügung. Einheitliche Prozessdarstellungen für die wichtigsten Gefährdungslagen beschreiben die Zuständigkeiten und die Abläufe zwischen den Ressorts und dem Krisenstab der Landesregierung, der die Lage übernimmt. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des vernetzten Krisenmanagements der Landesregierung.

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Themengebiet: Innere Sicherheit