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11.12.2015 - Land
Sozialminister Stefan Grüttner: Weitere vierte Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen

„Das Land schafft eine weitere eigenständige Erstaufnahmeeinrichtung für Menschen, die bei uns Schutz suchen und erfüllt zuverlässig die Aufgaben aus dem Maßnahmenpaket Asyl“, so der Hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, anlässlich der Belegung der Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen. „Außerdem ist es ein weiterer wichtiger Schritt, die Belegung der Zelte in Hessen noch in diesem Monat zurückzufahren“, so der Minister und ergänzte, dass man bereits bei einer Belegung dieser von unter 2000 Plätzen sei.

Ehemalige Armstrong Kaserne bietet Raum für 800 Flüchtlinge

Mit dem Eintreffen der ersten Asylsuchenden wird neben den schon bestehenden Erstaufnahmeeinrichtungen in Gießen, Rotenburg und Neustadt eine weitere vierte Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen in Betrieb genommen. Büdingen ist ausgerichtet für die Aufnahme von ca. 800 Personen. Im Rahmen des Maßnahmenpakets Asyl, das im September 2014 verabschiedet wurde, hatte sich das Land verpflichtet, weitere Erstaufnahmeeinrichtungen zu schaffen. Gemeinsam mit dem Hessischen Immobilienmanagement und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben konnten nach eingehender Prüfung zwei Standorte ermittelt werden: Neustadt/Marburg und Büdingen und bereits im Januar 2015 standen beide Unterkünfte fest. Bei der Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen handelt es sich nicht um eine reine Unterkunft, sondern um eine Erstaufnahmeeinrichtung inklusive einer Niederlassung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Das bedeutet, dass das BAMF dort mit einer Verwaltungseinheit vor Ort sein wird, um die Asylanträge bearbeiten zu können. „Damit kann perspektivisch die Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen ergänzt und die Bearbeitungsprozesse insgesamt beschleunigt werden“, erläuterte Grüttner. Die Fachaufsicht für diese Einrichtung liegt weiterhin beim Regierungspräsidium in Gießen. Die Gebäude der ehemaligen Armstrong Kaserne sind neu renoviert und mit den notwendigen sanitären Einrichtungen versehen worden. Das Außengelände ist weiträumig und bietet gerade auch für Kinder verschiedene Spielmöglichkeiten.

„Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum Teil  aus anderen Landesbehörden kommen, werden jederzeit auf die Erfahrung und Unterstützung der anderen Hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen, des Regierungspräsidiums und des Landes zurückgreifen können“, sagte der Minister zu.

Danke an alle Beteiligten

Der Minister dankte Landrat Joachim Arnold und Bürgermeister Erich Spamer für deren Kooperation und Unterstützung für diesen wichtigen Standort. Ein besonderer Dank geht an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihre Mitarbeit bei der Herrichtung der Unterkunft und der jetzt anstehenden Versorgung der Menschen. “Ohne dieses Engagement und die tatkräftige Hilfe wäre diese Aufgabe so nicht zu bewältigen“, so Grüttner abschließend.

Themengebiet: Soziales, Flüchtlinge