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03.12.2015 - Land
Wissenschaftsminister Boris Rhein: Jüdisches Museum trägt wichtigen Teil für Verstehen der Vergangenheit bei

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein hat heute bekannt gegeben, dass die Landesregierung den Erweiterungsbau des Jüdischen Museums in Frankfurt mit zwei Millionen Euro unterstützt. Damit fördert das Land die Ausstattung der so genannten Familienräume, beispielsweise der Familien Rothschild und Frank, sowie die Museografie – also die museale Inszenierungskunst – für die Präsentation der Judaica.

"Es darf kein Vergessen geben"

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein: „Ich freue mich sehr, dass die Landesregierung dieses Museum, das eine ganz besonderen Bedeutung für Frankfurt hat, unterstützt. Das Jüdische Museum trägt einen wichtigen Teil für das Verstehen der Vergangenheit bei und macht einmal mehr deutlich, dass es im Land der Täter kein Vergessen geben darf.“        

Das Jüdische Museum Frankfurt wird in den nächsten Jahren inhaltlich und baulich erweitert und erneuert. Dies ist mit einer vollständigen Neugestaltung der Dauerausstellung in den beiden Häusern des Museums verbunden: Ab 2018 eröffnet das Museum mit dem sanierten Altbau als auch mit dem Erweiterungsbau wieder. Das Museum Judengasse präsentiert sich bereits im Frühling 2016 mit seiner neuen Ausstellungskonzeption.

Nachlass der Familie Frank wird bald ausgestellt

„Die Geschichte Frankfurts ist untrennbar mit der jüdischen Geschichte verbunden. Erst vor kurzem sind beispielsweise das Archiv und der Nachlass der Familie Frank nach Frankfurt zurückgekehrt und sollen in Zukunft mit unserer Unterstützung ausgestellt werden. Mit den zwei Millionen Euro ermöglicht die Landesregierung, dass die jüdische Geschichte aufgearbeitet wird und in den zwei Häusern des Museums neu präsentiert werden kann“, so Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein abschließend.           

Das Jüdische Museum im ehemaligen Rothschild-Palais am Untermainkai widmet sich der Geschichte der jüdischen Gemeinden in Frankfurt und in Deutschland. Themen sind u.a. die Anfänge jüdischer Ansiedlung im 12. Jahrhundert, das Ende des Frankfurter Ghettos, der Kampf um die gesellschaftliche Integration und der Neuanfang jüdischer Gemeinden nach 1945. Gebrauchs- und Kultgegenstände veranschaulichen Alltag und Feste in der Synagoge und zu Hause.

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Themengebiet: Kunst und Kultur, Geschichte