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02.12.2015 - Land
Wissenschaftsminister Boris Rhein: Forschungsförderungsprogramm LOEWE unterstützt vielversprechende Top-Projekte

Wissenschaftsminister Boris Rhein hat bekannt gegeben, dass das Forschungsförderprogramm LOEWE in eine zehnte Auswahlrunde geht. Ab heute können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit ihren Forschungsvorhaben in der neuen Förderstaffel für LOEWE-Zentren und LOEWE-Schwerpunkte bewerben. Antragsskizzen können bis zum 15. April 2016 eingereicht werden Start der Projekte ist am 1. Januar 2018.

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Mit unserem bundesweit einmaligen Forschungsförderungsprogramm LOEWE unterstützen wir vielversprechende Top-Projekte: Im Zeitraum von 2008 bis 2014 stellte das Land insgesamt rund 520 Millionen Euro bereit, 2015 beträgt das Budget rund 84 Millionen Euro. Ich bin sicher, dass sich für die mittlerweile zehnte Förderstaffel wieder ausgezeichnete Forschungsverbünde mit wegweisenden Vorhaben aus allen Fachdisziplinen bewerben werden.“

Gleichzeitig stehen drei neu bewilligte LOEWE-Schwerpunkte der aktuellen Förderstaffel vor dem Start: Am 1. Januar 2016 beginnen Wissenschaftler der Technischen Universität Darmstadt mit dem Projekt „CompuGene“, das Natur- und Ingenieurswissenschaften verbindet, sowie mit dem Projekt „iNAPO – Ionenleitende Nanoporen“, das sich mit Sensoren im Nano-Maßstab beschäftigt. Ihre Kollegen von der Goethe-Universität Frankfurt untersuchen „Prähistorische Konfliktforschung“. Beteiligt sind auch außeruniversitäre Kooperationspartner: Das GSI Helmholtz-Zentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt und die Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts in Frankfurt. Die drei LOEWE-Schwerpunkte erhalten insgesamt rund 12 Millionen Euro aus LOEWE-Mitteln für die Laufzeit von drei Jahren.

„Wir legen bei LOEWE besonderen Wert auf das wettbewerbliche Auswahlverfahren im Sinne einer Bestenauslese. Deshalb bedanke ich mich insbesondere beim LOEWE-Programmbeirat für die Abgabe der wissenschaftlichen Empfehlung auf Basis externer Fachgutachten und bei der LOEWE-Verwaltungskommission, die über die Förderung der drei neuen LOEWE-Schwerpunkte entschieden hat“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein.

Die Abkürzung „LOEWE“ steht für „Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“. Das Programm ist neben dem Hochschulpakt und dem Bauprogramm HEUREKA die dritte Säule der Hochschulförderung in Hessen. 

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Themengebiet: Forschung und Innovation, Wissenschaft