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30.11.2015 - Land
Sportminister Peter Beuth: Inklusion im Sport stellt Bereicherung für alle dar

Der Hessische Sportminister Peter Beuth begrüßte am Vormittag die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiten Sportkongresses zum Thema Inklusion des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes e. V. (HBRS) in Frankfurt in der Tagungsstätte des Landessportbundes Hessen e. V.

Außerdem beschlossen der Landessportbund Hessen, die Hessische Sportjugend, der HBRS, der Hessische Gehörlosensportverband,  Special Olympics Hessen und das Hessische Sportministerium eine gemeinsame Absichtserklärung unter dem Titel „Inklusion im hessischen Sport“. Diese hat zum Ziel, den inklusiven Sport von Menschen mit Behinderung weiter zu fördern.

2. HBRS Sportkongress als Ratgeber für Inklusion im Sport

„Wir machen uns jetzt gemeinsam daran, das umzusetzen, was wir in Hessen zur Inklusion im Sport brauchen und für notwendig erachten. Ich sehe dieses Vorgehen als große Chance für die Belange von Inklusion und Sport an. Wir wollen gemeinsam mit den Partnern des organisierten Sports Inklusion gestalten. Der 2. HBRS Sportkongress ist für diesen Prozess ein wichtiger Ratgeber. Hier in Frankfurt versammeln sich die Experten aus den Sportorganisationen, die Inklusion gestalten und programmatisch weiterentwickeln wollen. Von diesem Gremium kommen wertvolle Impulse, die den inklusiven Prozess bereichern und voranbringen werden“, so Sportminister Peter Beuth. Der 2. HBRS Sportkongress vermittele umfassende und vielfältige theoretische und praktische Erkenntnisse zum Thema Inklusion im Sport. Peter Beuth dankte allen Beteiligten für die gelungene Veranstaltung.

„Wir müssen unser Bestes geben, um Selbstbestimmung und uneingeschränkte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu gewährleisten. Dazu kann der Sport einen wichtigen Teil beitragen. Er ist der Bereich, in dem sich Inklusion am besten und vielfältigsten umsetzen lässt. Vom Buddy-Sportabzeichen bis hin zum Radfahren und Golfspielen ist die Bandbreite beeindruckend. Inklusion im Sport stellt eine Bereicherung für alle dar. Der Sport unterstreicht dadurch seine Bedeutung als wichtiger Faktor für Inklusion, der Menschen beim gemeinsamen Aktivsein zusammen führt“, erklärte Peter Beuth.

Mehr Anerkennung für Menschen mit Behinderung

Die Hessische Landesregierung will Menschen mit Behinderung zu mehr Anerkennung und letztlich zu einer größeren Teilhabe an der Gesellschaft verhelfen. Damit setzt sie zugleich die Konvention der Vereinten Nationen zum Schutz und zur Förderung der Rechte von Menschen mit Behinderung um. „Inklusion im Sport ist Auftrag und Verpflichtung für Politik, Sportverbände und -vereine. Wir müssen alle gemeinsam dafür sorgen, ideale Rahmenbedingungen und Möglichkeiten für inklusiven Sport zu schaffen“, so Beuth.

Themengebiet: Inklusion, Sportförderung