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23.11.2015 - Europa
Sozialminister Stefan Grüttner: Weitere feste Unterkunft für bis zu 2.000 Flüchtlinge in Frankfurt

Stefan Grüttner: "Getrennte Unterbringung von Frauen und Kindern möglich"

Mit der Ertüchtigung des ehemaligen Neckermann-Gebäudes in der Hanauer Landstraße in Frankfurt kommt das Land Hessen bei der Errichtung von festen Unterkünften wieder einen großen Schritt voran. Der Hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, hat heute in Wiesbaden informiert, dass dort bis zu 2.000 Flüchtlinge untergebracht werden können. Das Gelände soll als Außenstelle der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung ertüchtigt werden und voraussichtlich ab Mitte Dezember zur Verfügung stehen.

„Die Liegenschaft ist in hohem Maße geeignet, da eine getrennte Unterbringung von Frauen und Kindern sowie alleinreisenden Männern möglich ist“, erklärte Grüttner. Zudem sind Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe und Haltestellen für den öffentlichen Nahverkehr fußläufig zu erreichen.

Gebäudefläche von fast 40.000 m²

Auf dem Gelände mit einer angemieteten Gebäudefläche von fast 40.000 m² befinden sich verschiedene Verwaltungsbauten, Lager- und Logistikhallen. Eine Unterteilung in Aufenthaltsräume, Schulungsräume und medizinische Bereiche ist in den verschiedenen Gebäudeabschnitten möglich.

„Wir setzen weiterhin alles daran, die Flüchtlinge bis Winteranfang in festen Unterkünften unterzubringen. Es ist uns in Hessen ein wichtiges Anliegen, die Menschen, die hier Schutz vor Elend und Krieg suchen, ordentlich unterzubringen und ihnen ein festes Dach über dem Kopf bieten zu können“, betonte der Hessische Sozialminister. „Wir schaffen laufend neue feste Unterkünfte, wir entlasten unsere Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen und haben inzwischen über 25 Außenstellen errichtet und werden auch in Kürze unsere vierte Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen eröffnen.“ Der Sozialminister erinnerte abschließend daran, dass allein in den vergangenen drei Monaten über 20 neue und feste Liegenschaften in Hessen ertüchtigt worden sind. „Dieser enorme Kraftakt war nur deswegen erfolgreich, weil alle Beteiligten an einem Strang gezogen haben und so viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Hilfsorganisationen, die unermüdlich im Einsatz sind, Großartiges leisten“, so Grüttner.

Themengebiet: Soziales, Flüchtlinge