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18.11.2015 - Bund
Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz gratuliert Gießener Landgraf-Ludwigs-Gymnasien zu Siegern beim bundesweiten Geschichtswettbewerb

Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat die hessischen Sieger beim bundesweiten Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zu ihrem erfolgreichen Abschneiden beglückwünscht. Bundessieger ist in diesem Jahr der Gießener Schüler Antonius Albert Achtner. Er belegte als Schüler der 11. Klasse am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium einen der fünf ersten Plätze. „Es ist schön zu sehen, wenn junge Menschen den Ehrgeiz besitzen, an einem solchen Wettbewerb mitzuwirken und einen eigenen Beitrag zur Wissenschaft liefern. Umso erfreulicher ist es natürlich, wenn die Teilnahme mit so viel Erfolg belohnt wird“, sagte der Minister und drückte damit seine Anerkennung aus. „Lieber Antonius, herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Leistung“ Darauf können Sie mehr als stolz sein.“ Für seine eingereichte Arbeit über „Städtische Armenfürsorge im Gießen des 19. Jahrhunderts“ bekam Achtner heute von Bundespräsident Joachim Gauck den mit 2.000 Euro dotierten Preis in Berlin verliehen.

Hervorragende Leistungen auch von den Zweit- und Drittplatzierten

„Aber ich möchte auch den zweit- und drittplatzierten hessischen Schülern ganz herzlich zu ihren Leistungen gratulieren“, erklärte der Minister. Die beiden Frankfurter Schüler Maximilian Novikov und Yael Shimona Hillebrecht erlangten mit ihrer gemeinsamen Arbeit einen der begehrten zweiten Plätze. Das Landgraf-Ludwigs Gymnasium in Gießen konnte neben dem Erstplatzierten gleich zwei weitere Bundessieger stellen. Für ihre großartigen Arbeiten gewannen Margaretha Scholz und Joel Bjarne jeweils einen der dritten Plätze. „Auch dem Landgraf-Ludwigs-Gymnasium in Gießen möchte ich meinen Dank für die Ermutigung aussprechen, mit der es seine Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Wettbewerb bewegt. Als Schule in einem Jahr gleich drei Siegerinnen und Sieger zu stellen, spricht für sich.“ Das Landgraf-Ludwigs-Gymnasium belegt damit den dritten Platz der bundesbesten Schulen im Gesamtverlauf des Geschichtswettbewerbs.

An die Schüler gerichtet sagte der Minister abschließend: „Für Ihren weiteren Schulweg wünsche ich Ihnen allen alles Gute. Ich bin mir sicher, dass Sie diesen ebenso erfolgreich bestreiten werden wie den Wettbewerb.“

Hintergrund

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wird von der Körber-Stiftung getragen und ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Seit der Wettbewerbsgründung im Jahr 1973 wird der Geschichtswettbewerb nun in einem zweijährigen Turnus zu wechselnden Themen ausgetragen. Das Thema der Jahre 2014/2015 lautete „Außenseiter in der Geschichte“. Die Inhalte der eingereichten Arbeiten befassten sich mit unterschiedlichen Fragestellungen von sozialpolitischen Problemstellungen an lokalen Beispielen über Migrationsgeschichte bis hin zu Auseinandersetzungen mit Kriegsverbrechen. Auf Bundesebene werden im Rahmen des Wettbewerbs insgesamt 50 Preise verliehen. Diese unterteilen sich in fünf erste, 15 zweite und 30 dritte Preise. Im Juli dieses Jahres fand im hessischen Landtag die Preisverleihung für die Gewinner des Landeswettbewerbs statt.

Themengebiet: Kunst und Kultur, Auszeichnung