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16.11.2015 - Land
Sozialminister Stefan Grüttner: Diesterweg-Stipendium kommt letztendlich den Kindern und damit der gesamten Gesellschaft zugute

Staatsminister Stefan Grüttner lobte anlässlich des Aufnahmefestes für Stipendiaten des erstmalig auch an Offenbacher Familien vergebenen Diesterweg-Stipendiums insbesondere die „enge Verzahnung der Sprach- und Bildungsförderung von Kindern“ auf der einen und der „Förderung von Familienpolitik“ auf der anderen Seite. Mit dem in diesem Jahr in Offenbach vergebenen Stipendium wird auch dort ansässigen Familien die Möglichkeit einer Förderung eröffnet. Die Projektidee hatte die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt im Jahr 2008 zunächst für Frankfurter Familien entwickelt. Neben dem Standort Darmstadt ist nunmehr eine weitere hessische Kommune diesem Projekt nahegetreten und nimmt zunächst für zwei Jahre 15 Offenbacher Familien in das Förderprogramm auf. Im nächsten Schuljahr werden weitere 15 Familien hinzukommen.

Bundesweit erstes Bildungsstipendium für die gesamte Familie

„Ziel des Stipendiums ist es, Kinder mit förderbedürftigen Deutschkenntnissen, aber gutem Leistungspotenzial beim Übergang der Grundschule in eine weiterführende Schule zu begleiten. Dies funktioniert aber nur bei gleichzeitiger Stärkung der Eltern, damit diese ihren Kindern auf dem eingeschlagenen Bildungsweg Unterstützung geben können“, so Grüttner. Der Minister unterstrich insbesondere die Bedeutung der Bildungsförderung für Kinder und Familien überwiegend mit Migrationshintergrund. Es sei notwendig, Eltern, die aufgrund sozialer, kultureller oder sprachlicher Hürden nicht in der Lage seien, ihren Erziehungs- und Bildungsauftrag in unserer Gesellschaft wahrzunehmen, zu unterstützen. „Dies kommt letztendlich den Kindern und damit der gesamten Gesellschaft zugute.“ Hervorzuheben ist, dass das Diesterweg-Stipendium das bundesweit erste Bildungsstipendium für die gesamte Familie ist. Es zeichnet sich durch die Orientierung an den Potenzialen der Familien aus. Die kleinen Stipendiaten erwartet eine Förderung in vielfältigen Bereichen. Neben Kinderakademien zu den Themen Sprache und Naturwissenschaften werden auch die schöngeistigen Künste Musik, Theater, Literatur und Kunst entdeckt. Daneben gibt es  Ausflüge in die nähere Umgebung, um die neue Heimat Offenbach zu erkunden.

Ihre Eltern nehmen an einem Eltern-Akademie-Programm teil, bei dem es neben den Themen Sprache, Medien und Technik auch um Informationen über das deutsche Schul-und Bildungswesen geht. Hilfe bei Beratungs- und Erziehungsfragen wird ebenfalls angeboten. Der Minister weist daraufhin, dass die hohen Flüchtlingszahlen und damit die Zuwanderung vieler Kinder und Jugendlicher mit Migrationshintergrund eine besondere Herausforderung an die Gesellschaft stelle. Die hessische Landesregierung ist sich dieser Verantwortung bewusst, indem sie schwerpunktmäßig Sprachförderung beginnend vom Kindergartenalter bis zu Deutschförder- und Intensivkursen an den beruflichen Schulen unterstützt. „Schülerinnen und Schüler von heute sind die Fachkräfte von morgen“, so der Minister abschließend.

Themengebiet: Familie, Förderung