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13.11.2015 - Land
Gesundheitsminister Stefan Grüttner informiert sich über Arbeit der "flying doctors"

Der Hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, hat sich heute über die Arbeit der mobilen Ärzteteams (Flying doctors) in der Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung in Offenbach informiert. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Horst Schneider und Dr. Bernard Bornhofen, Amtsleiter Stadtgesundheitsamt der Stadt Offenbach, konnte sich der Minister von der Arbeit der mobilen Ärzteteams überzeugen, die in Notunterkünften und auch Außenstellen die Erstuntersuchung der Flüchtlinge vornehmen.

„Wir stehen gemeinsam mit Bund, Land und Kommunen vor der gesamtstaatlichen Aufgabe, den Flüchtlingen, die in Deutschland und Hessen Schutz suchen, zu helfen. Hierzu zählt auch, die Menschen eingangs zu untersuchen, um im Falle einer Erkrankung nicht nur behandeln zu können, sondern natürlich auch um eine Ansteckung anderer Personen zu vermeiden“, so Hessens Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner. „Die mobilen Ärzteteams leisten eine hervorragende Arbeit, die die Erstuntersuchung in zahlreichen Einrichtungen sicherstellt. Der Minister erinnerte in diesem Zusammenhang, dass es in Hessen inzwischen über 35 Standorte inklusive Notunterkünfte gibt.

Erstuntersuchung durch mobile Teams in ganz Hessen

Die Durchführung der Erstuntersuchungen erfolgt nach der Registrierung. Hierzu werden mobile „Registrierungsteams“ und mobile Ärzteteams der HEAE in ganz Hessen eingesetzt. Zur Durchführung der Erstuntersuchung stehen die Malteser mit mobilen Ärzteteams zur Verfügung, die vor Ort eingesetzt werden. Im Rahmen der Erstuntersuchungen werden die allgemeinen, vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Schutzimpfungen, sowie zur kalten Jahreszeit die Grippeimpfung angeboten und gleichzeitig auf Wunsch durchgeführt. Die entsprechende Dokumentation der Erstuntersuchungen werden datengeschützt behandelt und aufbewahrt. Zudem wird jedem Flüchtling ein Impfpass ausgehändigt. Die Röntgenuntersuchung wird ebenfalls nach erfolgter Registrierung vorgenommen unter der Berücksichtigung, dass Kinder, Schwangere und Jugendliche, die das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nicht geröntgt werden. Der Transfer zu den Röntgeneinrichtungen wird mit Bussen organisiert und Dolmetscher zur Verfügung gestellt. Die Koordinierung der Einsätze findet im Regierungspräsidium Gießen durch die medizinische Einsatzplanung statt und wird von den örtlichen Gesundheitsämtern unterstützt.

Dabei stellte Stefan Grüttner, der ebenfalls Hessischer Gesundheitsminister ist, abschließend fest, dass nach Analysen des Robert-Koch-Instituts die Meldedaten von Infektionsgeschehen der letzten Jahre in Unterkünften von Asylsuchenden ergeben haben, dass sich über 90 Prozent der Erkrankten in Deutschland angesteckt haben. „Das heißt, die Asylsuchenden sind eher eine gefährdete Gruppe als eine Gruppe, von der für andere eine Gefahr ausgeht.

Themengebiet: Gesundheit, Flüchtlinge