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13.11.2015 - Land
Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz zeichnet Wilhelm-Busch-Schule in Rodgau als Gesundheitsfördernde Schule aus

Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat heute im Rahmen einer Feierstunde der Wilhelm-Busch-Schule in Rodgau das Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ überreicht. Mit dem Zertifikat würdigt das Hessische Kultusministerium die zahlreichen Aktivitäten zur Gesundheitsförderung im Schulalltag. „Vor mehr als fünf Jahren haben Sie damit begonnen auf das Zertifikat ‚Gesundheitsfördernde Schule‘ hinzuarbeiten und der gesamten Schulgemeinde vielfältige Anstrengungen auferlegt. Schließlich haben sich all diese Mühen ausgezahlt und Sie können zu Recht stolz auf sich sein“, so der Kultusminister. Das Gesamtzertifikat sei eine Auszeichnung, die über das Erreichen diverser Teilzertifikate führe. „Für das Ergebnis dieses langen Prozesses, den Sie erfolgreich gemeistert und das gesundheitsfördernde Umfeld, dass sie damit geschaffen haben, möchte ich Sie heute belohnen und auszeichnen.“

Durch die verschiedenen Teilzertifikate auf dem Weg zur Auszeichnung soll ein gesundheitsförderndes Klima in den Schulen geschaffen werden. „Wissensvermittlung alleine verbessert nicht die Gesundheit unserer Kinder. Diesen Gedanken haben sie erkannt und vorbildlich in die Entwicklung des Schullebens einfließen lassen“, lobte der Minister. „An Ihrer Schule ist der zwischenmenschliche Umgang geprägt von Offenheit, gegenseitiger Wertschätzung und Akzeptanz. Sie berücksichtigen die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Schülers oder der einzelnen Lehrkraft und legen Wert auf die Beteiligung aller Mitglieder der Schulgemeinde. Dieser Zusammenhang zwischen Leistung und Wohlbefinden spiegelt sich in den fest installierten Bereichen Ihres schulischen Lebens wider.“

Bewegungsanregende Schulhofgestaltungen, verschiedene Sport-AGs, Sportprojekte und Kooperationen mit Ergotherapeuten zeichnen die Wilhelm-Busch-Schule aus. Weitere Projekte zur gesunden Ernährung, zur Zahngesundheit, Kochkurse oder der Einbezug außerschulischer Aktionen, wie die eigene Herstellung von Most und Mus, erweitern dieses vielfältige Angebot. Über den Bereich des leiblichen Wohls hinaus werden Verkehrstrainings, insbesondere für das Radfahren zum Gewährleisten der Sicherheit im Straßenverkehr, angeboten und Ausbildungen für Schulsanitäter bereitgestellt. Schülerpatenschaften älterer Schüler für die Vorklassen, die Einführung einer Beratungslehrkraft für Sucht- und Gewaltprävention oder die Integration von Elternarbeit bei Vorträgen zu unterschiedlichen Themen runden dieses Bild ab und zeigen die Fülle an Maßnahmen, die die Wilhelm-Busch-Schule in den vergangenen Jahren ergriffen hat.

„Wir dürfen nicht vergessen, dass Gesundheitsförderung nur dann dauerhaft wirksam ist, wenn sie zur Gemeinschaftsaufgabe wird und von allen gleichermaßen getragen wird. Dies ist hier hervorragend gelungen, weswegen ich der gesamten Schulgemeinde zu dieser Auszeichnung herzlich gratulieren und meine Anerkennung für den vorbildlichen Einsatz aussprechen möchte“, sagte der Minister abschließend.

Hintergrund:

Um das Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ beantragen zu können, müssen vier Teilzertifikate erworben werden. Voraussetzung hierfür sind Zertifizierungen in den Bereichen Ernährungs- und Verbraucherbildung, Bewegung und Wahrnehmung, Sucht- und Gewaltprävention sowie ein eigenes gesundheitsbezogenes Profilelement (Umweltbildung, Verkehrserziehung oder die Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern).

Zur Schule:

Die Wilhelm-Busch-Schule in Rodgau ist eine Grundschule, die aktuell von 203 Schülerinnen und Schülern besucht wird. Neben dem Ganztagsangebot bietet die Schule einen musischen Schwerpunkt für alle interessierten Schüler, kompetenzorientierten Unterricht und die gezielte Förderung von Selbst- und Sozialkompetenzen.

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