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12.11.2015 - Land
Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz: Der Schulalltag der Melibokusschule ist geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und Akzeptanz

Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat heute im Rahmen einer Feierstunde der Melibokusschule in Zwingenberg das Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ überreicht. Das Hessische Kultusministerium würdigt mit der Verleihung des Zertifikats die zahlreichen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung im Schulalltag.

„Im Jahr 2009 haben sie sich das sportliche Ziel gesetzt, jedes Jahr eines der zur Erlangung des Gesamtzertifikats nötigen Teilzertifikate zu erwerben. Tatsächlich folgte jedes Jahr ein Zertifikat nach dem anderen, was beweist, wie sehr Ihnen das Thema Gesundheit am Herzen liegt. Heute möchte ich Ihnen zum gelungenen Abschluss dieses ambitionierten Vorhabens gratulieren“, sagte der Minister. Die Auszeichnung beweise, dass große selbstgesetzte Ziele auch belohnt würden. „Der Weg hierher war für die ganze Schulgemeinde von vielfältigen Anstrengungen geprägt, die Sie auf beachtenswerte Weise meisterten. Alle Beteiligten können stolz darauf sein, nun das Gesamtzertifikat erhalten zu haben. Zeigen Sie auch nach außen jedem, dass es sich rentiert, die Mühen und Anstrengungen für die Auszeichnung als ‚Gesundheitsfördernde Schule’ auf sich zu nehmen“

Gesundheitsqualität gemeinsam verbessern

„Ihr Schulalltag ist geprägt von einer Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung und Akzeptanz. Und so wird die Verbesserung der Gesundheitsqualität des Lebens- und Arbeitsraums Schule bei Ihnen als gemeinsame Aufgabe verstanden. Sie haben gezeigt, dass Wissensvermittlung alleine die Gesundheit unserer Kinder nicht verbessert. Entscheidend hierfür ist das gesundheitsfreundliche Umfeld der Schule“, so der Minister.

Bereits bei der Teilnahme am Programm „Klasse 2000“ zur Vermittlung von Körperwissen und Gesundheit erhielt die Schule Auszeichnungen für ihre qualitative Arbeit. Klassensprecherkonferenzen und gemeinsam entwickelte Erziehungsvereinbarungen zwischen Eltern, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern machen den Schulalltag der Melibokusschule zu einer alle betreffenden Angelegenheit. Eine bewegungsfördernde Umgestaltung des Schulhofs, Bewegungspausen, mehrere Sportstunden pro Woche, ein Sponsorenlauf und Sport-AGs zeichnen das Angebot der Schule aus. Auch die gemeinsame Erarbeitung von Schulwegplänen und die Verkehrserziehung zeigen, dass Sicherheit ebenfalls ein wichtiger Aspekt zur Gesundheitsförderung darstellt. Ein tägliches Frühstück, Projekttage zur Zahngesundheit und die inhaltlich im Sachunterricht verankerte Wissensvermittlung zum Thema Ernährung runden das Angebot ab und zeigen die ganze Bandbreite an Maßnahmen, die die Schule in den vergangenen Jahren ergriffen hat. „Gesundheitsförderung ist nur dann dauerhaft wirksam, wenn alle an einem Strang ziehen, Betroffene zu Beteiligten werden und der gemeinsame Blick auf ‚Gesundheit‘ von allen getragen wird. Das ist hier auf hervorragende Art und Weise gelungen“, lobte der Minister abschließend.

Hintergrund

Um das Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ beantragen zu können, müssen vier Teilzertifikate erworben werden. Voraussetzung hierfür sind Zertifizierungen in den Bereichen Ernährungs- und Verbraucherbildung, Bewegung und Wahrnehmung, Sucht- und Gewaltprävention sowie ein eigenes gesundheitsbezogenes Profilelement (Umweltbildung, Verkehrserziehung oder die Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern).

Zur Schule

Die Melibokusschule in Zwingenberg ist eine Grundschule, die aktuell von 189 Schülerinnen und Schülern besucht wird. Neben einer Nachmittagsbetreuung bietet sie zahlreiche Arbeitsgemeinschaften, drei Schulchöre und Kooperationen mit lokalen Vereinen und Verbänden

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Themengebiet: Gesundheit, Schule