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11.11.2015 - Land
Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland: Einen Schlussstrich, ein Ende des Erinnerns kann es niemals geben

„Unser Erinnern am heutigen Tag ist wichtig. Die schrecklichen Ereignisse des 9. November 1938 und die Berichte darüber lassen mir immer noch das Blut gefrieren. Einen Schlussstrich, ein Ende des Erinnerns kann es niemals geben. Das Erinnern an die Vergangenheit ermöglicht unsere gemeinsame Zukunft. Es ist die Basis, von der wir zu neuen Ufern aufbrechen.“ So sprach Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland heute in der Gedenkstunde zur Pogromnacht in der Frankfurter Westend-Synagoge. Eingeladen hatten die Jüdische Gemeinde Frankfurt und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen. „In einer Zeit, in der wieder Rechte ihr hässliches Haupt erheben, wird umso deutlicher, dass die Lehren aus der Vergangenheit jeden Tag aufs Neue gezogen und gelebt werden müssen - auch heute.“

Die Jüdische Gemeinde sei integraler Bestandteil ihrer Wahlheimat Frankfurt, so die Staatssekretärin: „In den düstersten Kapiteln der Stadtgeschichte hat Frankfurt der Jüdischen Gemeinde den Rücken gekehrt. Sie haben das mit der Kraft für einen Neuanfang entgolten. Ihre Gemeinde ist zurückgekehrt. Das erfüllt mich mit Demut und Dankbarkeit. Daraus ergibt sich aber auch ein besonderer Auftrag für Frankfurt, für Hessen und für mich persönlich: Die Bewahrung der jüdischen Kultur. Dass es dabei nicht um bloßes, museales Bewahren geht, zeigen Sie selbst am besten: Ihre Gemeinde ist von Aufbruch und Persönlichkeiten geprägt und unverzichtbarer Bestandteil unseres Landes.“

Themengebiet: Geschichte