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09.11.2015 - Land
Finanzminister Dr. Thomas Schäfer: Richtfest für neue Zentralbibliothek der Philipps-Universität Marburg

Finanzminister Schäfer: „Als ein herausragendes Hochschulbauprojekt des Landes wird die neue Zentralbibliothek die Studien- und Forschungsbedingungen an der Philipps-Universität deutlich verbessern."

Mit der neuen Zentralbibliothek der Philipps-Universität Marburg entsteht nicht nur ein markantes Gebäude – sie wird in Zukunft auch das Herzstück des Campus Firmanei bilden. Finanzminister Dr. Thomas Schäfer und Wissenschaftsminister Boris Rhein haben heute gemeinsam mit Vertretern der Philipps-Universität und des Hessischen Baumanagements sowie den Studierenden das Richtfest für diesen besonderen Universitätsbau gefeiert.

„Als ein herausragendes Hochschulbauprojekt des Landes wird die neue Zentralbibliothek die Studien- und Forschungsbedingungen an der Philipps-Universität deutlich verbessern. Durch die Zusammenlegung der bisher dezentral organisierten Literaturbestände wird das interdisziplinäre Arbeiten sehr erleichtert“,  erklärte der Finanzminister. Hessen investiere kräftig in seine Hochschulstandorte, um sich so fit für den Wettbewerb um die klügsten Köpfe zu machen. „Wenn wir uns erneut bei der Einweihung der Bibliothek zusammenfinden, wird das Land hier rund 114 Millionen Euro investiert haben. Und ich bin fest davon überzeugt, dass die Landesmittel mit dieser Baumaßnahme bestens angelegt sind, denn auch in Zeiten von Google und Smartphones kommt keine solide wissenschaftliche Arbeit ohne das bewährte Sichten und Rezipieren von Fachliteratur aus“, zeigte sich Schäfer überzeugt.

Wesentlicher Meilenstein für die bauliche Entwicklung des gesamten Campus

Wissenschaftsminister Boris Rhein sagte: „Mit dem Neubau der Zentralen Universitätsbibliothek wird die Philipps-Universität ihre erfolgreichen Forschungs- und Lehraktivitäten ausbauen und die Attraktivität der Hochschule weiter steigern.“ Der entstehende Neubau stelle einen wesentlichen Meilenstein für die bauliche Entwicklung des gesamten Campus im Lahntal dar. „Möglich macht das unser Bau- und Investitionsprogramm HEUREKA: Damit bringen wir an fast allen Hochschulstandorten die Bibliotheken mit insgesamt über 300 Millionen Euro auf den neusten Stand. Das macht deutlich, dass die Landesregierung zu ihren Aussagen steht und den Hochschulen verlässliche Rahmenbedingungen in finanziell schwierigen Zeiten bietet“, hob der Wissenschaftsminister hervor.

„Mit dem Neubau kehrt die Universitätsbibliothek in das Herz der Stadt zurück, nachdem sie einige Jahrzehnte etwas außerhalb gelegen war. Sie wird der Mittelpunkt des neuen geisteswissenschaftlichen Campus Firmanei. Stadt und Universität rücken so auch architektonisch weiter zusammen“, sagte Universitätspräsidentin Professorin Dr. Katharina Krause. „Für die Philipps-Universität ist es ein Jahrhundertprojekt. 1897 wurde die erste, 1967 die zweite Universitätsbibliothek eingeweiht. Ab 2017 können Studierende und Wissenschaftler in einem hochmodernen Gebäude lernen und forschen.“

Nutzfläche von rund 19.500 m²

Die neue Zentralbibliothek entsteht am Fuße der historischen Marburger Oberstadt zwischen Elisabethkirche und Altem Botanischen Garten. Sie wird nach den Plänen des jungen Darmstädter Architekturbüros „sinning architekten“ realisiert, das 2009 als erster Preisträger aus dem städtebaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerb des Landes hervorging. Insgesamt werden rund 2,5 Millionen Bände in dem neuen Gebäude untergebracht werden. Damit wird die neue Bibliothek mit einer Nutzfläche von rund 19.500 m² den Bestand von elf Bereichsbibliotheken und der bisherigen Zentralbibliothek bündeln. Für optimale Arbeitsbedingungen werden den Studierenden und Forschern 20 Leseinseln mit insgesamt rund 1.000 Arbeitsplätzen zur Verfügung stehen.

„Ich möchte mich gerne bei all Denjenigen bedanken, die an der Planung und am Bau der neuen Bibliothek beteiligt sind: Der jetzige Bauzustand lässt bereits erkennen, dass an diesem Standort ein außergewöhnlicher Neubau entsteht, der das Gesicht der Philipps-Universität zukünftig entscheidend mitprägen wird“, erklärte der Finanzminister. Für den weiteren Verlauf der Arbeiten wünschte er den Leuten vom Bau ein gutes Gelingen und den zukünftigen Nutzern eine termingerechte Übergabe.

Themengebiet: Hochschule und Wissenschaft, Förderung