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05.11.2015 - Land
Sozialminister Stefan Grüttner: Wir setzen weiterhin alles daran, die Flüchtlinge bis Winteranfang in feste Unterkünfte unterzubringen

Anlässlich des Beginns der Arbeiten für Holzhäuser in der Michaelisstraße in Darmstadt, sagte der Hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, am Donnerstag in Wiesbaden: „Damit kommt Hessen bei der Schaffung von festen Unterkünften wieder einen großen Schritt voran und wir arbeiten mit voller Kraft an weiteren festen Unterkünften. In Darmstadt konnten so die Zelte kürzlich zurückgebaut werden.“ Um weitere feste Unterkünfte für Flüchtlinge zu schaffen, sollen auf der Fläche in der Unterkunft Michaelisstraße, die durch den Zeltabbau frei geworden ist, schnellstmöglich feste Holzhäuser errichtet werden. Mit den vorbereitenden Arbeiten haben das Hessische Baumanagement und das Hessische Immobilienmanagement bereits begonnen.

"Feste Unterkünfte bis Winteranfang"

„Wir setzen weiterhin alles daran, die Flüchtlinge bis Winteranfang in feste Unterkünfte unterzubringen und die aktuelle Zahl der Flüchtlinge, die uns täglich erreichen, erfordert umgehendes Handeln. Es ist uns in Hessen ein wichtiges Anliegen, die Menschen, die hier Schutz vor Krieg und Elend suchen, ordentlich unterzubringen und ein festes Dach über dem Kopf bieten zu können. Die Herausforderung ist allerdings riesig“, betonte der Hessische Sozialminister.

„Damit haben wir es am Standort Darmstadt geschafft, nicht nur vor dem Winter die Zelte abzubauen, sondern auch, die Fläche für einen Ausbau der Unterbringungsmöglichkeiten in warmen und winterfesten Unterkünften zu nutzen“, sagte Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid.

Aufnahmemöglichkeit für insgesamt 288 Menschen

Geplant sind vier eingeschossige Holzhäuser mit integriertem Sanitärbereich in Modulbauweise mit jeweils zwölf Räumen. „Jeder Raum bietet ausreichend Platz für sechs Bewohner. Somit entsteht eine neue Aufnahmemöglichkeit für insgesamt 288 Menschen. Die Häuser sind gedämmt und werden zentral beheizt. Darüber hinaus verfügt jeder Raum über ein Waschbecken und eine separate Eingangstür“, erläuterte Grüttner. Die aktuellen Bauarbeiten umfassen die Herstellung des Untergrundes und der Zuwegungen sowie den Bau von Ver- und Entsorgungsleitungen, die alle unterirdisch und damit winterfest verlegt werden. Eine Belegung der Häuser noch im Dezember wird angestrebt, ergänzte Lindscheid. Die Darmstädter Außenstelle der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (HEAE Gießen) in der Michaelisstraße steht in der Gesamtverantwortung des Regierungspräsidiums Darmstadt. Als Betreiber steht auch künftig in bewährter Art und Weise das Deutsche Rote Kreuz (Kreisverband Darmstadt) zur Verfügung.

Der Minister betonte, dass allein in den vergangenen drei Monaten 18 neue und feste Liegenschaften in Hessen ertüchtigt worden sind. „Dieser enorme Kraftakt war nur deswegen erfolgreich, weil alle Beteiligten an einem Strang gezogen und so viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Hilfsorganisationen, die unermüdlich im Einsatz sind, Großartiges leisten“, so Grüttner abschließend.

Themengebiet: Flüchtlinge