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03.11.2015 - Welt
Sozialminister Stefan Grüttner: Flüchtlingsunterkunft Kaserne Sportsfield Housing in Hanau wird erweitert

Sozialminister Stefan Grüttner: „Nutzung aller vorhandenen Gebäude ist ein wichtiger Schritt für mehr Plätze in einer festen Unterkunft.“

Der Hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, hat heute in Wiesbaden gesagt, dass die „vollständige Nutzung“ der Kaserne Sportsfield Housing ein „wichtiger Schritt hin zu mehr Plätzen in festen Unterkünften“ sei. „Ich bin froh, dass wir mit der Stadt Hanau gemeinsam mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben diese neue Vereinbarung treffen konnten. Damit kommen wir gemeinsam unserer humanitären Verpflichtung nach, den Menschen, die Schutz vor Krieg bei uns in Hessen suchen, zu helfen.  Der Stadt Hanau und Oberbürgermeister Claus Kaminsky danke ich für die Unterstützung und lösungsorientierte Zusammenarbeit“, so der Sozialminister. Insgesamt stünden so für das Land nunmehr 1.700 Plätze auf dem Kasernengelände zur Verfügung, weitere Kapazitäten werden von der Stadt für die kommunale Unterbringung genutzt.

Die Liegenschaft Sportsfield Housing sei in hohem Maße geeignet, da eine getrennte Unterbringung von Frauen und Kindern sowie alleinreisenden Männern möglich ist. Zusätzlich sei am Standort ein eigenes Gebäude für Verwaltung und die ärztliche Betreuung vorhanden.

"Suche nach Standorten trägt weiter Früchte"

„Unsere hessenweite Suche nach Standorten trägt weiter Früchte. Wir setzen weiterhin  alles daran, sukzessive die Belegung der Zelte zurückfahren, aber die Herausforderung ist angesichts der weiter ansteigenden Flüchtlingszahlen für uns wie für alle anderen Bundesländer riesig. Von Januar bis September 2015 haben wir in Hessen 42.474 Zugänge zu verzeichnen. Die Erstaufnahmeeinrichtungen und ihre Außenstellen sowie die Notunterkünfte sind derzeit mit rund 24.000 Menschen belegt“, erklärte Grüttner.

In Hessen stehen neben den Hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen in Gießen, Neustadt und Rotenburg an der Fulda aktuell über 25 so genannte Außenstellen zur Verfügung. Die  Landesregierung prüft rund 80 Liegenschaften und Unterbringungsmöglichkeiten in ganz Hessen und kommt so nach und nach zu festen Unterkünften. „Dabei belegen wir sowohl Kasernen, stellen Holzbauweisen wie in Marburg-Cappel und erwägen auch Containerlösungen und Traglufthallen.“

Der Sozialminister erinnerte abschließend daran, dass allein in den vergangenen drei Monaten 16 neue und feste Liegenschaften in Hessen ertüchtigt worden sind. „Dieser enorme Kraftakt war nur deswegen erfolgreich, weil alle Beteiligten an einem Strang gezogen und so viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Hilfsorganisationen, die unermüdlich im Einsatz sind, Großartiges leisten“, so Grüttner.

Themengebiet: Flüchtlinge