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23.10.2015 - Land
Europaministerin Lucia Puttrich: Mit der Unterstützung der EU kann die Kultur- und Kreativwirtschaft in Offenbach gestärkt werden

Die Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Offenbacher Innenstadt hat sich das Projekt „Lokale Ökonomie – Kreativwirtschaft im Quartier“ zum Ziel gesetzt. Europaministerin Lucia Puttrich informierte sich bei einem Besuch in den ZOLLAMT STUDIOS in Offenbach über die Bilanz des EU-geförderten Projekts. Zu diesem Zweck traf sie sich in den Ateliers und Büros des Kreativzentrums mit Vertretern der Stadt Offenbach, Jungunternehmern aus der Kreativwirtschaft und Mitarbeitern der Firma Urban Media Project, die mit dem Label Planstation die Ausführung des Projekts übernommen haben. „Das Projekt wurde von der Offenbacher Kreativwirtschafts sehr gut angenommen. Durch die Hochschule für Gestaltung und die guten Rahmenbedingungen in Offenbach kommen und bleiben immer mehr Kreative in der Stadt. Mit Unterstützung der EU konnte diese Clusterbildung weiter gestärkt werden“, sagte Puttrich in Offenbach.

Bei dem Projekt werden Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des hessischen Programms „Lokale Ökonomie in ausgewählten Stadterneuerungsgebieten“ eingesetzt, die es insbesondere jungen Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft ermöglichen, ihre Geschäftstätigkeit auf- bzw. auszubauen. Bezuschusst werden Investitionen in Höhe von 20 bis 50 Prozent in Werbemittel, eine Internet-Präsenz, Hard- und Software oder auch Weiterbildungen. Förderberechtigt waren alle Unternehmen der Kreativ- und Kulturschaffender, die ihren Sitz – also Büro, Atelier oder Studio im Fördergebiet haben. Das Fördergebiet in Offenbach erstreckt sich auf den Bereich zwischen Innenstadt und Nordend.

Förderung von bisher 133 Projekten

Der Planstation kam bei diesem EU-geförderten Programm als Anlaufstelle für alle Interessierten eine besondere Bedeutung zu. Neben Orientierungs- und Beratungsgesprächen gehörte auch die Betreuung bei der Antragstellung oder auch die Vorbereitung von Förderausschüssen zu den Tätigkeiten der Planstation. Da die Firma Urban Media Project selbst im kreativen Bereich tätig ist, war es einfacher die Authentizität des Programms in Offenbach gegenüber der Kultur- und Kreativwirtschaftsszene zu vermitteln. Auch dem Vernetzungsgedanken, gerade im Hinblick auf die Nachhaltigkeit des Programms, konnte so Rechnung getragen werden.

Seit Initiierung des Projektes im Jahr 2011 konnten bis heute 133 Projekte unbürokratisch gefördert und europäische Fördermittel in Höhe von 194.000 Euro bewilligt werden. 20 Prozent der Mittel erhielten bereits etablierte Kreativschaffende, 30 Prozent Newcomer und 50 Prozent Personen, die eine Fort- und/oder Weiterbildung anstrebten. In dieser Woche endet das Projekt offiziell. „Das Projekt „Lokale Ökonomie – Kreativwirtschaft im Quartier“ in Offenbach ist ein gutes Beispiel, dass es gar nicht so schwierig ist, finanzielle Unterstützung aus Brüssel für lokale Vorhaben zu erhalten“, sagte Puttrich. Die Europäische Union leiste so einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Kultur- und Kreativschaffende in Hessen.

Die Europaministerin nutzte ihren Besuch im ehemaligen Zollamt auf der Frankfurter Straße auch dazu, mit Existenzgründern und jungen Unternehmern ins Gespräch zu kommen und sich über ihre Erfahrung mit dem Förderprogramm auszutauschen.

Themengebiet: Kunst und Kultur, Wirtschaft