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22.10.2015 - Land
Finanzminister Dr. Thomas Schäfer: Unterstützung der Tierschützer im Kreis Marburg-Biedenkopf

„Die Pflege verwaister Katzenbabys erfordert intensive Betreuung und ist mit hohem Zeitaufwand verbunden. Deshalb ziehe ich meinen Hut vor den Mitgliedern des Vereins Katzenbabyrettung Mittelhessen, die aus Liebe zum Tier ihre Freizeit opfern, um Katzenkindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen“, erklärte Finanzminister Dr. Thomas Schäfer heute in Dautphetal-Mornshausen. Dort traf er Vorstand und Mitglieder des Tierschutzvereins, um sich über das ehrenamtliche Engagement der Katzenretter zu informieren. Mitgebracht hatte Schäfer außerdem einen Förderbescheid über 1.000 Euro aus Lottomitteln des Finanzministeriums, welcher der weiteren Arbeit des Vereins zugutekommen wird. „Der Verein wird mit der Fördersumme zehn Katzenkastrationen finanzieren. Das Geld ist somit sehr gut angelegt, denn wenn die Vermehrung und damit die Anzahl an wild lebenden Katzen erfolgreich gesenkt werden kann, kommt es erst gar nicht zu so vielen mutterlosen Katzenbabys“, erläuterte der Minister.

Verein hat 2015 bereits 237 Katzenkinder gepflegt

Katzenbabyrettung Mittelhessen e.V. wurde 2012 gegründet und startete mit zunächst vier Pflegestellen. Aktuell hat der Verein 85 Mitglieder und 20 Pflegestellen in Mittelhessen und der näheren Umgebung. In diesem Jahr hat der Verein bisher 237 Katzenbabys gepflegt und über 40 Katzen kastriert. „Die große Zahl mutterloser Katzenbabys zeigt einerseits, wie sorglos einige Menschen mit den ihnen anvertrauten Tieren umgehen. Andererseits zeigt sie aber auch das große Engagement unserer heimischen Tierschützer, denen ich an dieser Stelle ganz herzlich für ihren Einsatz rund um die Uhr zum Wohle der Katzenkinder danken möchte“, sagte Schäfer an die Vereinsmitglieder gerichtet.

Haustierhaltung ist eine große Verantwortung

Der Minister appellierte an alle, die mit dem Gedanken spielen sich ein Haustier anzuschaffen, stets auch die Sorgfaltspflicht gegenüber dem Tier im Blick zu behalten: „Jeder, der sich ein Tier in die eigenen vier Wände holt, übernimmt damit zugleich eine große Verantwortung für ein Lebewesen. Sofern Katzennachwuchs unerwünscht ist, sollten die Besitzer auch hier verantwortungsbewusst handeln und ihr Tier kastrieren lassen. Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, wenn mir das Wohlergehen meines Tieres am Herzen liegt.“

Schäfer weiß, worüber er spricht, denn er ist selbst Besitzer einer fünfjährigen Katze, die den Namen „Snow“ trägt. „Snow haben wir vor drei Jahren aus einem Tierheim übernommen. Wenn ich nach Hause komme und auf dem Sofa sitze, dauert es keine zwei Minuten und dann liegt sie auf meiner Brust und schnurrt mir die Ohren voll“, erzählte der Minister. Er sei sich jedoch nicht ganz sicher, ob der Begriff „Besitzer“ im Hinblick auf Snow angebracht sei. „Unsere Katze hat keine Besitzer, sondern wir vier Schäfers sind ihr Personal“, erklärte Schäfer augenzwinkernd zum Abschluss seines Besuchs.

Themengebiet: Tierschutz