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Ehrenvorsitzende

Roland Koch
- Ehrenvorsitzender der CDU Hessen seit 2010 -

Roland Koch wurde am 24. März 1958 in Frankfurt am Main geboren. Er ist seit 1983 verheiratet und lebt mit seiner Frau Anke und den beiden Söhnen Dirk und Peter in Eschborn (Taunus).

Nach dem Besuch des Eichwald-Gymnasiums in Sulzbach (Taunus) und dem Grundwehrdienst studierte er in Frankfurt am Main Rechtswissenschaften und legte 1982 sein erstes und 1985 sein zweites juristisches Staatsexamen ab. Ab 1985 war er als selbstständiger Rechtsanwalt in der Heimatgemeinde Eschborn vor allem mit Wirtschaftsfragen befasst.

Roland Koch stammt aus einem politischen Elternhaus; die Tätigkeit seines Vaters als CDU-Abgeordneter im Hessischen Landtag brachte ihn früh in die Junge Union. Von 1983 bis 1987 war er stellvertretender Bundesvorsitzender dieser politischen Jugendorganisation. Mit 21 Jahren wählte ihn die CDU im Main-Taunus-Kreis zum Kreisvorsitzenden, dem jüngsten, den es je in Deutschland gab. Gleichzeitig arbeitete Roland Koch bis 1993 - über eineinhalb Jahrzehnte - als Parlamentarier im Eschborner Stadtparlament mit. Von 1989 bis 1997 war er Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. Seit 1987 haben ihn die Bürgerinnen und Bürger der östlichen Hälfte des Main-Taunus-Kreises regelmäßig direkt als Abgeordneten in den Hessischen Landtag gewählt.

Ab 1991 war Roland Koch stellvertretender Vorsitzender, ab 1993 bis zu seiner Amtseinführung Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion. Im Januar 1998 wurde Koch mit 97 Prozent aller Stimmen zum Landesvorsitzenden der CDU Hessen gewählt. Er hat als ihr Spitzenkandidat die Landtagswahl am 7. Februar 1999 gewonnen und wurde am 7. April 1999 zum Ministerpräsidenten des Landes Hessen gewählt. Dieses Amt hatte er bis 2010 inne.

Weiterführende Information über Roland Koch finden sie auf den Seiten der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie unter www.roland-koch.de.


Walter Wallmann
- Ehrenvorsitzender der CDU Hessen seit 1992 -

Walter Wallmann wurde am 24. September 1932 in Uelzen geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums studierte er in Marburg Rechts- und Staatswissenschaften, legte beide juristischen Staatsexamen ab und promovierte zum Dr. jur.

Seine berufliche Tätigkeit begann Walter Wallmann als Richter in Rotenburg, Kassel und Gießen. In seinem Wohnort Marburg gehörte er von 1968 bis 1977 dem Stadtparlament an; zunächst als Vorsitzender der CDU-Fraktion, später als Stadtverordnetenvorsteher. 1966 erfolgte die Wahl in den Hessischen Landtag. 1970 wurde er stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Innenausschusses.

1967 wurde Walter Wallmann zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der hessischen CDU gewählt, 1982 zum Landesvorsitzenden. 1985 wurde er stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU. 1985 bis 1986 war Walter Wallmann Präsident des Deutschen Städtetages; seit 1986 ist er Präsident des Deutschen Turnerbundes.

1972 kam er in den Deutschen Bundestag. 1977 erfolgte die Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main. 1981 und 1985 wurde er in dieses Amt wiedergewählt. Im Frühjahr 1986 legte er es nieder. Am 6. Juni 1986 wurde Walter Wallmann als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ernannt.

Am 23.4.1987 wurde Walter Wallmann Hessischer Ministerpräsident, dieses Amt hatte er bis 1991 inne.

Walter Wallmann verstarb am 21. September 2013 in Frankfurt am Main.

Weiterführende Information über Walter Wallmann finden sie auf den Seiten der Konrad-Adenauer-Stiftung.


Alfred Dregger †
- Ehrenvorsitzender der CDU Hessen seit 1984 -

Alfred Dregger wurde am 10. Dezember 1920 in Münster geboren. Nach dem Besuch des humanistischen Marien-Gymnasiums in Werl und dem Militärdienst studierte er in Tübingen und Marburg Rechts- und Staatswissenschaften, legte das große juristische Staatsexamen ab und promovierte zum Dr. jur.

Seine berufliche Tätigkeit begann Alfred Dregger als Referent beim Bundesverband der Deutschen Industrie sowie beim Deutschen Städtetag. Von 1956 bis 1970 war Dregger Oberbürgermeister der Stadt Fulda und von 1965 bis 1970 Präsident bzw. Vizepräsident des Deutschen Städtetages.

1967 wurde Alfred Dregger zum Landesvorsitzenden der hessischen CDU gewählt. Bereits 1962 war Dregger der Einzug in den Hessischen Landtag gelungen, den er bis 1972 angehörte. Von 1970 bis 1972 war Dregger dort Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion.

1972 kam Dregger in den Deutschen Bundestag. Hier wurde er sofort Mitglied im Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. 1976 wurde er zum Stellvertretenden Vorsitzenden und nach der Wende in Bonn im Oktober 1982 als Nachfolger des zum Bundeskanzler gewählten bisherigen Amtsinhabers Helmut Kohl zum Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt. Dieses Amt behielt er bis zum November 1991.

Alfred Dregger verstarb am 29. Juni 2002 in Fulda.

Weiterführende Information über Alfred Dregger finden sie auf den Seiten der Konrad-Adenauer-Stiftung.


Wilhelm Fay †
- Ehrenvorsitzender der CDU Hessen seit 1967 -

Wilhelm Fay wurde am 01. Juli 1911 in Frankfurt-Sossenheim geboren. Nach seinem Abitur 1930 studierte er in Frankfurt am Main Rechtswissenschaften. Er legte 1934 das erste juristische Staatsexamen ab, promovierte 1937 zum Dr. jur. und beendete sein Studium 1939 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen. Anschließend arbeitete er als Bankenberater. Er wurde 1942 als Rechtsanwalt zugelassen und 1945 zum Landgerichtsrat ernannt.

Während seiner Schulzeit wurde Fay Mitglied des Windthorstbundes, der Jugendorganisation der Zentrumspartei, und später der Zentrumspartei selbst. Er schloss sich 1948 der CDU an und war seitdem bis zu seinem Tode Mitglied des Magistrats der Stadt Frankfurt am Main und hatte diese Funktion von 1956 bis 1966 hauptamtlich inne. Von 1966 bis 1972 amtierte er als Bürgermeister und Wirtschaftsförderungsdezernent der Stadt Frankfurt.

Fay war von 1952 bis 1961 sowie 1972/73 Kreisvorsitzender der CDU Frankfurt und wurde ebenfalls 1952 zum Landesvorsitzenden der hessischen CDU gewählt.

1953 kam Fay in den Hessischen Landtag. Er rückte für die ausgeschiedene Abgeordnete Elisabeth Pitz nach und gehörte dem Landtag bis 1970 an. Von 1962 bis 1970 war er Vorsitzender des Landtagshauptausschusses und von 1962 bis 1968 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion.

Wilhelm Fay verstarb am 07. Februar 1980 in Frankfurt am Main.