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Jobticket für die hessische Verwaltung

Ulrich Caspar: "Finanzielle Vorstellungen der Verbünde zu hoch"

"Ein Jobticket für die hessische Verwaltung ist aus verkehrspolitischer Sicht sicherlich wünschenswert. Aber nicht alles, was wünschenswert ist, kann auch finanziert werden. Die jetzigen Vorstellungen der Verkehrsverbünde sind finanziell nicht tragbar", stellte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ulrich Caspar, in der Landtagsdebatte zum Thema "Jobtickets" für die hessische Verwaltung fest.

"Der Entscheidung ist eine sorgfältige Analyse des Bedarfes, des Nutzens und der damit verbundenen Kosten in Gesprächen mit den Verbünden vorausgegangen. Dabei hat sich gezeigt, dass mit einem zweistelligen Millionenbetrag zu rechnen ist. Jede Ausgabe steht auf dem Prüfstand. Es wäre daher nicht zu vermitteln, mit Steuergeldern für den Öffentlichen Dienst einen zusätzlichen Vorteil zu schaffen, wenn nicht einmal klar ist, wie überhaupt eine nächste Tariferhöhung finanziert werden könnte", sagte Caspar.

Nunmehr müsse man überprüfen, ob mit Rabattlösungen für den Großkunden "Land Hessen" akzeptable finanzielle Lösungen zu erreichen seien. Hierbei müsse auch überprüft werden, dies auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes zu konzentrieren, die daran auch Interesse haben: "Zudem muss überlegt werden, ob nicht ein Jobticket Bestandteil zukünftiger Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in Hessen sein kann", so Caspar abschließend.

Themengebiet: Finanzen und Steuern, Kommunales, Öffentlicher Dienst, Verkehr