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Kernenergie

Peter Stephan: "Sichere, saubere und preiswerte Energieversorgung - auch nachts und bei Windstille!"

"Es gibt in Hessen keine 'Schrottreaktoren' und es gab in Biblis - entgegen der permanenten falschen Behauptungen der Opposition - seit Jahren keinen Störfall im atomrechtlichen Sinne", sagte der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, in der heutigen Plenardebatte zur Kernenergie. Ohne neue Argumente oder Erkenntnisse setze die Opposition das Thema Kernkraft immer wieder mit falschen Behauptungen auf die Tagesordnung und schüre damit in unverantwortlicher Weise Ängste bei den Menschen.

Es stehe außer Frage, dass die Kernenergie Bestandteil eines verantwortungsvollen und ausgewogenen Energiemixes darstelle - auch nach Ansicht des US-Präsidenten Barack Obama. Das von Umweltministerin Silke Lautenschläger vorgestellte Energiekonzept setze auf alle verfügbaren Energieträger wie auch auf einen engagierten, aber realistischen Ausbau der erneuerbaren Energien. "Auf diese Wiese wird am ehesten eine sichere Verfügbarkeit, die preiswerte Energieversorgung und eine saubere Energieerzeugung gewährleistet - auch nachts und bei Windstille", führte der CDU-Umweltpolitiker aus.

Im Hinblick auf die aktuelle Diskussion um die Verlängerung von Laufzeiten bleibe festzuhalten, dass es diese weder zum Nulltarif, noch mit Abstrichen an den jeweils aktuell geltenden Sicherheitsanforderungen geben werde. "Die Zusatzgewinne aus dem Weiterbetrieb sind zu wesentlichen Teilen zugunsten des Ausbaus der erneuerbaren Energien zu nutzen", stellte der CDU-Politiker klar. Was die Endlagerung des radioaktiven Abfalls angehe, so sei eine Lösung unabhängig von der Laufzeitendebatte überfällig. "Bundesumweltminister Norbert Röttgen geht diese an, nachdem sich seine beiden Vorgänger im Amt vor dieser Verantwortung weggeduckt hatten", so Stephan.

Themengebiet: Energie, Forschung und Innovation, Naturschutz, Umwelt