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Hans-Jürgen Irmer: „Beeindruckendes Bekenntnis der Hessischen Landesregierung zu Schulen in freier Trägerschaft“
Als „einen weiteren respektablen Beleg für die beträchtlichen Investitionen der Hessischen Landesregierung in eine qualitativ hochwertige Ausbildung der kommenden Generationen und ein beeindruckendes Bekenntnis zur Vielfalt der Schulen in freier Trägerschaft“, kommentierte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hans-Jürgen Irmer, die heutige Ankündigung der Hessischen Landesregierung zur Novellierung des Ersatzschulfinanzierungsgesetzes.

„Die Landesregierung setzt damit auch in Zeiten der Schuldenbremse konsequent und entschlossen den 1999 eingeschlagenen Weg einer stetigen Erhöhung der Investitionen in Bildung fort. Die jährliche personelle und finanzielle Förderung der Ersatzschulen wurde von rund 118 Millionen Euro unter der letzten rot-grünen Landesregierung auf rund 228 Millionen Euro im Jahr 2012 fast verdoppelt. Das im vergangenen Jahr gemeinsam mit den Privatschulverbänden erarbeitete Berechnungsverfahren der Schülerkosten besitzt bundesweit einzigartigen Charakter. Der darauf aufbauende fünfjährige Stufenplan der Landesregierung wird darüber hinaus auch die Förderquoten deutlich und nachhaltig erhöhen. Die kontinuierliche Erhöhung der Zuschüsse an Schulen in freier Trägerschaft wird somit auch im Sinne sozialer Verantwortung und Ausgewogenheit sinkende Beiträge der Eltern zur Folge haben“, so Irmer.

„Schulen in freier Trägerschaft, darunter beispielsweise die Waldorf-Schulen, Montessori-Schulen oder Schulen in kirchlicher Trägerschaft, sind ein unverzichtbarer Bestandteil der hessischen Schullandschaft. Die Vielfalt ihrer pädagogischen Konzepte stellt eine Bereicherung für Eltern, Schüler und Lehrer dar und leistet einen bedeutenden Beitrag zu einer erweiterten Wahlfreiheit. Mit dem vorgestellten Konzept einer dauerhaften und sozial ausgewogenen Finanzierung der Schulen in freier Trägerschaft beweist die Landesregierung nicht nur ihre unverminderte Entschlossenheit und Initiativkraft in der Fortentwicklung der Bildungspolitik, sondern auch die Bereitschaft zu einer langfristigen Zukunftssicherung der hessischen Schulvielfalt. Das unterscheidet die Landesregierung maßgeblich von den Oppositionsparteien im Landtag, die sich entweder in konzeptloser Phrasendrescherei ergehen oder im Zeichen der Einheitsschule die Abschaffung der Schulen in freier Trägerschaft fordern“, so Irmer.
Themengebiet: Bildung