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Hans-Jürgen Irmer: „ABL Frankfurt überzeugt durch innovative und zukunftsweisende Konzepte zur Lehrerbildung“
Ein dem bildungspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hans-Jürgen Irmer zufolge „überzeugendes und in jeder Hinsicht zukunftsweisendes Modell der universitären Lehrerausbildung“ wurde den Mitgliedern des Kulturpolitischen Arbeitskreises anlässlich eines Besuches der Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung (ABL) der Goethe-Universität Frankfurt nähergebracht. Der Geschäftsführende Direktor der ABL, Prof. Dr. Udo Rauin, hob im Gespräch mit den Abgeordneten insbesondere die bundesweit einzigartigen Einflussmöglichkeiten seiner Akademie als zentraler Einrichtung der Lehrerbildung an der Universität hervor. So sei die ABL in alle Entscheidungsprozesse der universitären Lehrerbildung unmittelbar integriert und vernetze dadurch die Fachwissenschaften mit den Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften. Über obligatorische Zielvereinbarungen mit den jeweiligen Fachbereichen werde das bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Lehrangebot für die Lehramtsstudiengänge sichergestellt und der personelle und organisatorische Stellenwert der Fachdidaktik deutlich aufgewertet. Die Landtagsabgeordneten zeigten sich von diesem Konzept überzeugt: „Die umfassenden Mitwirkungsrechte in allen Fragen der Lehrerbildung durch jeweils eine zentrale Stelle zur Koordination der Lehrerbildung an der Universität stellen einen vorteilhaften Zustand dar. Eine einseitige Ausrichtung auf die Fachwissenschaften wird dadurch verhindert und eine professionsbezogene Ausbildung der Lehramtsstudenten gewährleistet. Es wäre zu begrüßen, wenn die organisatorischen Strukturen der ABL auch an anderen Standorten der universitären Lehrerbildung in Betracht gezogen würden“, so Hans-Jürgen Irmer, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. 

Breiten Raum nahm in den Gesprächen vor Ort die von CDU und FDP im Landtag initiierte und auch von den Grünen unterstützte Einführung eines Praxissemesters ein. Irmer hob zu Beginn nochmals die Bedeutung dieses Vorhabens hervor: „Durch einen Dreiklang von Schulen, Studienseminaren und Hochschulen wird die Praxisorientierung in der Lehrerbildung nachhaltig gestärkt. Das Praxissemester ermöglicht es den angehenden Lehrern, im Verlauf ihres Studiums rechtzeitig zu überprüfen, ob sie die für den Lehrerberuf erforderliche Motivation und Qualifikation mitbringen. Im Rahmen eines individuellen Beratungsangebotes müssten ihnen anderenfalls auf der Grundlage ihrer freien Entscheidung potentielle Alternativen angeboten werden. Die spätere Erziehung und Ausbildung der Kinder wird durch diese Maßnahmen frühzeitig an entscheidender Stelle verbessert“, so Irmer. 

Die ABL Frankfurt ist für diese Aufgabe bereits heute aufgrund ihrer Erfahrungen und Innovationen bei der Organisation von Schulpraktika hervorragend aufgestellt. Die Zusammenarbeit mit rund 400 Schulen in der Region gewährleistet ausreichende Kapazitäten für die Aufnahme der Lehramtsstudierenden. Zudem verfügt die Universität über eine zentrale Vermittlungsstelle für Praktikanten, die in einer umfassenden Unterstützung ihrer Studierenden nicht nur Schulen, sondern auch entsprechende Betreuer und Mentoren vermittelt.
Themengebiet: Bildung