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Peter Stephan: „Solardachkataster ist wichtige Informationsquelle für alle Hausbesitzer“
Als „weiteren wichtigen Schritt für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Hessen“ bezeichnete der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, das heute von Staatsministerin Puttrich vorgestellte Solardachkataster. In 33 Pilotkommunen würden mittels Überfliegung Daten über Ausrichtung und Neigungswinkel von Hausdächern gesammelt und so verarbeitet, dass ihre Eignung für die Nutzung von Solarenergie sichtbar gemacht wird. Zukünftig können somit alle Bürger in diesen Kommunen unmittelbar erkennen, ob sich eine Solaranlage auf ihren Dachflächen wirtschaftlich betreiben lässt. „Die zielgenaue Information der Bürger ist ein wichtiger Schlüssel für die Energiewende. Mit zuverlässigen und verständlichen Instrumenten wie diesem Kataster schaffen wir Akzeptanz und Bereitschaft zur Investition. Deshalb ist dieser Service des Landes für alle potenziellen Investoren wichtig. Außerdem stellen wir sicher, dass die richtigen Dächer mit Solarenergie ausgestattet werden – nämlich dort, wo sich Sonnenenergie sinnvoll und wirtschaftlich ernten lässt“, so Stephan. 

Der CDU-Energiepolitiker machte deutlich, dass auch unter Berücksichtigung der verringerten Vergütungssätze für Solarstrom die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf guten Dachflächen weiterhin wirtschaftlich rentabel sei. Zur Identifikation geeigneter Flächen stelle das Land in dem Pilotprojekt die Daten zur Verfügung. Schon jetzt sind über eine halbe Million Gebäude auf mehr als 1000 Quadratkilometern erfasst. Stephan geht davon aus, dass die Daten des Katasters auch für das gesamte Land Hessen im Laufe des Jahres 2012 zur Verfügung stehen, sofern es von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen werde. „Das schafft Transparenz und Klarheit für Solarenergienutzer. Wir machen damit einen weiteren Schritt für die erneuerbaren Energien“, ergänzte Stephan.
Themengebiet: Energie