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Ulrich Caspar: „Mehr Transparenz bei Benzinpreisen“
„Autofahrer müssen die Möglichkeit haben die in ihrer Nähe preisgünstigste Tankstelle anzufahren. Die CDU möchte mehr Transparenz bei den Benzinpreisen, damit Verbraucher die Möglichkeit haben über Internet oder Navigationsgerät die für einen Tag verbindlich festgelegten Benzinpreise zu sehen und die entsprechende Tankstelle ansteuern zu können. Daher ist es ein gutes Signal, dass sich der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates dem Vorschlag Hessens angeschlossen hat, eine Übernahme des westaustralischen Systems der Benzinpreiskontrolle für Deutschland durch die Bundesregierung prüfen zu lassen: Am Vortag müssen die Tankstellenbetreiber die Preise melden – am nächsten Morgen werden sie veröffentlicht und gelten 24 Stunden lang“, erklärte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ulrich Caspar, anlässlich der Diskussion zum hessischen Vorschlag für geringere Treibstoffpreise im Plenum. Mit dem Modell haben Wettbewerber mit hohen Preisen automatisch einen deutlichen Nachteil. 

„Das Modell, welches im Bundesstaat Westaustralien praktiziert wird, eignet sich deshalb für eine flächendeckende Einführung in Deutschland. Dies ist auch die Einschätzung des Bundeskartellamtes. Von einer Modellregion wie in Australien ist jedoch abzuraten, da die Mineralölwirtschaft um eine flächendeckende Einführung zu verhindern, mit überhöhten Preisen in der Modellregion das Transparenz-System scheitern lassen kann. Wir wollen mit unserem Antrag im Plenum, den wir heute diskutiert haben, den Vorschlag der Landesregierung im Bundesrat unterstützen und hoffen auf eine breite Zustimmung in der Länderkammer“, betonte Caspar.
Themengebiet: Wirtschaft