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Bettina M. Wiesmann: „Schutz von Kindern und Jugendlichen wird im Zusammenspiel aller Verantwortlichen kontinuierlich verbessert“
„Wir müssen alles für den Schutz unserer Kinder tun, damit sie unbehelligt und frei von sexuellen Belästigungen und Übergriffen aufwachsen können. Um das Kindeswohl zu wahren, müssen Eltern, Betreuungspersonen und das gesamte Umfeld zusammenarbeiten. Auch eine enge Koordination zwischen Bund, Ländern und der örtlichen Ebene sowie mit Schulen, Ärzten, Vereinen und den verschiedenen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ist notwendig. Die Bundesregierung hat  bereits Ende 2011 einen Aktionsplan vorgelegt, den es jetzt umzusetzen gilt. Und auch unsere Hessische Landesregierung hat einen Aktionsplan zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt erarbeitet, der in Kürze vorgelegt wird", betonte die familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Bettina M. Wiesmann, heute anlässlich der Diskussion zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt. Auch Hessen hat sich an dem Runden Tisch gegen sexuelle Gewalt auf Bundesebene beteiligt. Mit dem Bekanntwerden von vielen Fällen sexuellen Missbrauchs in den unterschiedlichsten pädagogischen, kirchlichen und Jugendhilfeeinrichtungen war deutlich geworden, dass dringend Maßnahmen zur Aufklärung, Sanktionierung und insbesondere Prävention nötig sind.

„Wir müssen verstärkt auf Prävention setzen, damit sexueller Missbrauch gar nicht erst vorkommt. Dabei bringt es nichts, nur hessenspezifisch zu agieren. Vielmehr sind Maßnahmenbündel gefragt, durch die ein umfassender Schutz erreicht werden kann. Dies muss fachbereich- und länderübergreifend geschehen. In Hessen gibt es schon jetzt ein breites Hilfsangebot für Opfer und auch zahlreiche präventive Maßnahmen. Hierzu gehört beispielsweise die Aufsicht über Kinder- und Jugendheime, die Förderung von Beratungsstellen und Fortbildungen für Fachkräfte. Es wird schon vieles getan, und die Bemühungen der letzten Jahre haben das Thema noch stärker ins Bewusstsein der Menschen gerückt. Wir werden uns weiterhin nach Kräften dafür einsetzen, unsere Kinder und Jugendlichen umfassend zu schützen. Dass die Landesregierung die zahlreichen Einzelmaßnahmen zu einem umfassenden Gesamtkonzept zusammenführt und ergänzt, ist ein hervorragender Beitrag. Gleichwohl bleibt es die Aufgabe aller Beteiligten, in einer Kultur des Respekts, der Zugewandtheit und der Verantwortung dafür zu sorgen, dass sexuelle Gewalt in unserer Gesellschaft keine Chance hat“, so Wiesmann.
Themengebiet: Kinder und Jugend