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Hans-Jürgen Irmer: „Arbeit der Förderschulen anerkennen“
Vor einer „Instrumentalisierung von Kindern mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen zur Durchsetzung der sozialistischen Einheitsschule“ und einer „Desavouierung der wertvollen Arbeit der Förderschulen“ durch die rot-rot-grüne Opposition warnt der bildungspolitische Sprecher derCDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hans-Jürgen Irmer. „Inklusion so weit wie möglich umzusetzen ist ein allgemein anerkanntes und von der Hessischen Landesregierung entsprechend gefördertes Ziel, aber es gibt auch klare pädagogische Grenzen der Beschulbarkeit. Wir haben daher in Hessen hervorragend ausgestattete und finanzierte Förderschulen, in denen Spezialisten in Kleingruppen die betroffenen Kinder im Rahmen ihrer Möglichkeiten optimal fördern und ihren besonderen Bedürfnissen gerecht werden. Als CDU-Landtagsfraktion stehen wir ausdrücklich hinter den Förderschulen, deren Pädagogen eine engagierte und aufopferungsvolle Arbeit leisten und es nicht verdienen, von der rein ideologisch bestimmten Schulpolitik von SPD, Grünen und Kommunisten diskreditiert zu werden. Der Mittelpunkt unserer Politik ist das Kindeswohl und nicht eine Ideologie“, so Irmer. 

Eine hundertprozentige Inklusion bedeute dagegen „nichts anderes als das rücksichtslose Streben nach der sozialistischen Einheitsschule. Dies sei verheerend für Kinder, die unterschiedliche Begabungen und Talente, aber auch Beeinträchtigungen und Behinderungen aufweisen und daher entsprechend differenzierte Lernangebote benötigen. Wir stehen daher zu einer individuellen und ausschließlich am Kindeswohl ausgerichteten Bildungspolitik sowie zur Wahlfreiheit der Eltern“, erklärte Irmer. 

„Eine allumfassende und überstürzt umgesetzte Inklusion, wie von der Opposition gefordert, ist nicht nur pädagogisch abträglich, sondern auch nicht annähernd finanzierbar. Das weiß auch der rot-rot-grüne Einheitsschulblock sehr genau, der in seiner Koalitionsvereinbarung des Jahres 2008 den Begriff der Inklusion nicht einmal erwähnt und auch keine zusätzlichen Stellen für den Gemeinsamen Unterricht vorgesehen hatte. Heute Forderungen zu stellen, die man selbst nicht in der Lage war zu erfüllen, ist unglaubwürdig“, so Irmer.
Themengebiet: Bildung