Herzlich Willkommen
bei der CDU Hessen
Judith Lannert: „Einsatz von Antibiotika bei Tieren so weit wie möglich verringern und Kontrolle optimieren“
Als „unverantwortliche Panikmache der Opposition“ bezeichnete die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Judith Lannert, die Aussagen von SPD und Grünen über den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung. „Mit erwiesen falschen Zahlen betreibt die Opposition Effekthascherei auf Kosten der Landwirte in unserem Land. Außerdem verschweigt die Opposition, dass keine Beziehungen zwischen der Größe eines Betriebes und dem Medikamenteneinsatz bestehen“, so Lannert.  

„Es muss genau so viele Antibiotika eingesetzt werden, wie es für die Tiergesundheit notwendig ist – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wir wollen keinen prophylaktischen Einsatz, der über Hygienemängel hinwegtäuschen soll und auch keinen Einsatz zur Wachstumsförderung. Das muss man aber nicht fordern, denn das ist längst verboten. Das wird kontrolliert und muss in Zukunft noch besser kontrolliert werden, sagte Lannert. Die CDU-Landtagsfraktion setze sich für den Anspruch der Menschen auf einwandfreie Lebensmittel ein. Dazu müsse die Zusammenarbeit mit den Tierärzten gestärkt werden. Man brauche ein Umwidmungsverbot von Wirkstoffen. Weitere Zugriffs- und Vernetzungsrechte für Behörden seien ebenso in der Umsetzung, sowie eine Novelle des Arzneimittelgesetzes, um die Kontrollen noch besser zu vernetzen und noch wirksamer zu machen. 

In der deutschen Tierhaltung würden heute deutlich weniger Antibiotika verwendet, als dies noch vor 10 Jahren der Fall war. „Wir müssen davon absehen, alle Betriebe unter Generalverdacht zu stellen. Wo etwas falsch läuft, müssen wir einschreiten – mit den neuen Regeln, die aktuell vom Bund kommen, werden wir dabei noch effektiver und noch besser werden“, so Lannert.
Themengebiet: Verbraucherschutz