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Bettina M. Wiesmann: „Landesregierung setzt sich massiv für Ausbau der U3-Betreuung ein“
„Wir setzen uns seit Jahren für ein flexibles, bedarfsgerechtes und hochwertiges Angebot der Kinderbetreuung ein. Kinderbetreuungseinrichtungen und Tagespflegepersonen bieten Eltern den nötigen Entscheidungsspielraum, wie sie leben und ihre Kinder ins Leben begleiten und dies mit ihren beruflichen Zielen in Einklang bringen können. Diese Wahlfreiheit zu stärken ist erklärtes politisches Ziel der Hessischen Landesregierung. Auch in Zeiten von Schuldenbremse und knappen Kassen halten wir am qualitativen und quantitativen Ausbau von Betreuungsmöglichkeiten weiter fest. Neben den Mitteln zur Betriebskostenförderung hat das Land aktuell ein Landesinvestitionsprogramm in Höhe von 30,6 Millionen Euro aufgelegt, um das ambitionierte Ausbauziel eines Versorgungsgrades von landesdurchschnittlich 35 Prozent bis zum August 2013 zu erreichen“, sagte die familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Bettina M. Wiesmann, anlässlich einer Debatte zur U3-Betreuung im Hessischen Landtag.

Auch bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels werde schon vieles unternommen. „Mit der Kampagne ‚GROSSE Zukunft mit kleinen HELDEN - Werde Erzieherin / Erzieher!‘ und der Schaffung entsprechender Ausbildungsplätze ist es gelungen, die Zahl der Auszubildenden um etwa 20 Prozent zu erhöhen. Daher wird es in den kommenden Jahren mehr Erzieher/-innen geben, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Und auch durch ein Aufstocken der Arbeitszeit von Teilzeitkräften kann dem Fachkräftemangel begegnet werden“, erklärte Wiesmann.

Primär seien allerdings die Kommunen für die Kinderbetreuung verantwortlich. An sie richte sich auch der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz, der Eltern einjähriger Kinder ab Sommer 2013 gesetzlich zustehe. „Wir sind uns bewusst, dass die Nachfrage in bestimmten Kommunen über die 35 Prozent hinausgehen wird. Andernorts wird sie niedriger ausfallen. Die Verantwortlichen vor Ort sind gefordert, den lokalen Bedarf zu ermitteln und dem Rechnung zu tragen. Die massiven  Anstrengungen des Landes – etwa Landesinvestitionsprogramm mit sofortiger Wirkung, Sonderprogramm zum Ausbau der Tagespflege, Neuplatzbonus, Ausbau der Ausbildung - tragen spürbar dazu bei, dass diese Aufgabe bewältigt werden kann. Ein ‚Krippengipfel‘ wird dafür nicht benötigt, es genügt, dass alle Beteiligten ihre Aufgaben erledigen“, so Wiesmann.

„Die Anträge der Opposition zu dem Thema gehen an der Realität vorbei und dienen nicht dazu, die Eltern zu unterstützen. Im Gegenteil: Wer eine ‚Betreuungskrise‘ beschwört, obwohl die Betreuungssituation in Hessen nie besser war, verunsichert Eltern und trägt nicht zu einem kinderfreundlichen Klima bei. Uns geht es darum, gemeinsam mit den Kommunen, den Familien Wahlfreiheit und bestmögliche Unterstützung zu bieten. Hessen hat heute das beste Kinderbetreuungsangebot, das es je gab. Und wir arbeiten weiter daran, dass dem tatsächlichen Bedarf zum frühestmöglichen Zeitpunkt vollumfänglich entsprochen werden kann. Dieses Engagement der Landesregierung lassen wir uns nicht kleinreden“, so Wiesmann.
Themengebiet: Kinderbetreuung