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Manfred Pentz: „Grünen Filz auflösen“
Als „besonders dreistes Beispiel für grünen Filz und einen weiteren Auswuchs der Parteibuchpatronage der Grünen“ bezeichnete der CDU-Landtagsabgeordnete Manfred Pentz die Umstände der Berufung von Christine Scheel zum Vorstandsmitglied beim Darmstädter Energieversorger HSE. „Es ist bezeichnend, dass die vormalige Grünen-Bundestagsabgeordnete Christine Scheel gegen den Willen des Mehrheitseigners, der Stadt Darmstadt, und damit ihres eigenen Parteifreundes, Oberbürgermeister Partsch, mit einem gut besoldeten Vorstandsmandat versorgt wurde. Mangels fachlicher Kompetenz drängt sich die Vermutung auf, dass die Berufung von Frau Scheel lediglich als Exitstrategie für eine Parteifreundin ohne Zukunft in Berlin entworfen wurde“, so Pentz. 

„Die in verschiedenen Medien aufgeworfene Vermutung, dass führende Vertreter des baden-württembergischen Landesverbandes der Grünen Einfluss auf die Nominierung genommen haben, muss unverzüglich und transparent ausgeräumt werden. Da sich die Tätigkeit der von den Grünen geführten Landesregierung in Baden-Württemberg bisher überwiegend auf die Forderung nach neuen Ministerien und eine unverhohlen praktizierte Günstlingswirtschaft beschränkt hat, ist diese Aufklärung umso zwingender erforderlich“, sagte Pentz. 

„Beschämend ist in diesem Zusammenhang auch das Verhalten von Frau Scheel, die für den Fall der von der Stadt Darmstadt befürworteten Rekommunalisierung bereits ihren Rücktritt angekündigt hat. Man muss sich daher allen Ernstes fragen, ob sich Frau Scheel vor ihrem Amtsantritt überhaupt mit dem Unternehmen beschäftigt hat. Der Schaden für das Ansehen der HSE und die Stadt Darmstadt sind dadurch groß. Die Kunden werden sich fragen müssen, ob sie für eine gute Leistung oder für grüne Versorgungsposten bezahlen müssen“, so Pentz.
Schlagworte: Grüne, Manfred Pentz