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Judith Lannert: „Sorgen der Schlecker-Beschäftigten werden von der Linken skrupellos instrumentalisiert“
„Es ist für die Beschäftigten des Schlecker-Konzerns, und das sind vielfach Frauen, sowie die vielen Angehörigen dramatisch, dass ihr Unternehmen in die Insolvenz geht. Für die Sorgen und die persönliche Verunsicherung um die weitere berufliche Zukunft und die persönliche Existenz haben wir großes Verständnis. Aber die Linke instrumentalisiert diese Sorgen skrupellos für ihre parteipolitische Profilierung und heuchelt Solidarität mit den Beschäftigten vor“, sagte die mittelstandspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Judith Lannert, im Rahmen der Aktuellen Stunde zur Diskussion um die Insolvenz des in Baden-Württemberg ansässigen Unternehmens.
 
„Insolvenzen sind Teil der wirtschaftlichen Entwicklung. Trotz des Engagements der Beschäftigten hat sich der teilweise fragwürdige Kurs der Unternehmensspitze in der Personalpolitik oder bei Standortentscheidungen nicht bezahlt gemacht. Die Kunden haben sich bei den Mitbewerbern besser aufgehoben gefühlt. Ein gut durchgeplantes und geordnetes Insolvenzverfahren bietet jetzt mehr Chancen als Risiken, auch für die Beschäftigten“, so Lannert. Ziel eines Insolvenzverfahrens sei es, das Unternehmen mit seinen Arbeitsplätzen, mit seinen Tarifverträgen und seinen Lieferbindungen zu erhalten und möglichst fortzuführen. „Aufgabe der Politik muss die Begleitung dieses Prozesses sein, nicht selbst zum Unternehmer zu werden“, erklärte Lannert. 

„Weiterbildung und zusätzliche Qualifikation für die Arbeitnehmer einerseits, aber auch die Übernahme von Unternehmens- und Marktanteilen durch Mitbewerber, denen damit zusätzliches Wachstum und die Schaffung neuer Arbeitsplätze möglich wird,  sind Lösungswege. Eine staatliche Subvention, die aufgrund ihrer Einseitigkeit letztlich nur Arbeitsplätze bei anderen Unternehmen gefährdet, ist keine Alternative – das sollten auch die Planwirtschaftler der Linken einsehen“, so Lannert.