Herzlich Willkommen
bei der CDU Hessen
Peter Stephan: „Anpassung der Solarvergütung für Bezahlbarkeit und Verbraucherschutz notwendig“
„Es gibt viele gute Gründe für die vorgesehene Anpassung der Vergütungssätze für Solarstrom. Vor allem müssen die Kosten im Auge behalten werden. Schon heute werden im Jahr rund sieben Milliarden Euro allein für die Vergütung von Solarenergie umverteilt – vor allem von unten nach oben. Das ist unsozial und gefährdet die Akzeptanz der Energiewende. Das Ziel müssen effektive und wirtschaftliche Lösungen sein, um langfristig eine sichere, saubere, bezahlbare und akzeptierte Energieversorgung zu gewährleisten“, erklärte der energiepoltische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, anlässlich der Debatte über die vom Bund geplante Anpassung der EEG-Vergütungssätze für Solarenergie. Er verwies darauf, dass aktuell rund die Hälfte der EEG-Umlage für Solarenergie verausgabt werde, wobei diese nur rund drei Prozent des Stroms bereitstelle, obwohl vor allem 2010 und 2011 massiv und deutlich über Plan zugebaut wurde.

 „Wir wollen auch weiterhin den Ausbau der Photovoltaik – zur Erreichung unserer energiepolitischen Ziele und auch zum Erhalt der Arbeitsplätze, die in dieser Industrie und im Handwerk entstanden sind. Aber wir müssen den Ausbau für alle Stromkunden, die ihn letztlich bezahlen, verträglich gestalten. Zwischen Bundesregierung und Branchenvertretern ist ein jährlicher Zubau in Deutschland von 2.500 bis 3.500 Megawatt vereinbart – dahin müssen wir wieder kommen. Dazu müssen wir die Vergütungssätze anpassen und überhöhte Renditen von 15 bis 20 Prozent verhindern. Dabei müssen wir auch Planungssicherheit und Vertrauensschutz für Investoren gewährleisten. Die vorgesehene Frist bis zur Absenkung bis 9. März war zu kurz – es ist gut, dass wir hier eine Verlängerung bis April erreicht haben“, so Stephan.
Themengebiet: Energie