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Norbert Herr: „Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen ist wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung“
„Wir können es uns nicht leisten, gut qualifizierte Menschen mit ausländischen Bildungsabschlüssen nicht entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit in den deutschen Arbeitsmarkt einzubeziehen. Das wäre Verschwendung. Mit dem Gesetz zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen werden erstmals einheitliche und transparente Kriterien für die Beurteilung geschaffen, die auch die Dauer der Ausbildung und die einschlägige Berufserfahrung berücksichtigen. Damit wird auch ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung in Deutschland geleistet, insbesondere im Ausbildungsbereich. Und es ist ein Signal der Wertschätzung“, sagte der für die berufliche Bildung zuständige Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag und Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst, Dr. Norbert Herr, im Rahmen der Landtagsdebatte zur Forderung nach einem Landesgesetz zur Umsetzung des neuen Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes (BQFG) des Bundes.
 Anerkennungssuchenden, Arbeitgebern und Betrieben stünden durch die Neuregelung von über 60 Gesetzen und Verordnungen nachvollziehbare und einheitliche Kriterien zu Bewertung einer ausländischen Berufsqualifikation zur Verfügung. „Erstmals wird durch dieses Gesetz für die rund 350 Ausbildungsberufe im dualen Ausbildungssystem ein Rechtsanspruch auf eine Gleichwertigkeitsprüfung der ausländischen Berufsabschlüsse mit den deutschen Abschlüssen geschaffen. Das bietet erhebliche Vorteile für alle Beteiligten“, so Herr. 
Die Forderung der Opposition nach einer „sofortigen“ Änderung der entsprechenden berufsrechtlichen Regelungen des Landes sei jedoch abzulehnen. „Wir wollen keine Schnellschüsse, sondern in den einzelnen Bereichen, beispielsweise den Lehrern, tragfähige und solide Lösungen. Sie müssen sowohl den Anliegen der Menschen mit ausländischen Abschlüssen als auch den hiesigen Bildungsanforderungen genügen. Gründlichkeit geht hierbei vor Schnelligkeit. Die Landesregierung bereitet daher das entsprechende Begleitgesetz zur Umsetzung in Landesrecht bereits sorgfältig und in Abstimmung mit den anderen Bundesländern vor, so dass eine weitgehend einheitliche Umsetzung gewährleistet werden kann. Deshalb ist der SPD-Antrag überflüssig“, so Dr. Herr.
Themengebiet: Arbeit, Bildung