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Walter Arnold und Peter Seyffardt: „Spielräume bei der Fluglärmreduzierung nutzen“
Die AG Fluglärmreduzierung der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag hat am Donnerstag im Rahmen von Gesprächen in Rüsselsheim, Offenbach und Langen die Diskussion um die jeweilige Situation vor Ort sowie mögliche Entlastungsmaßnahmen im Hinblick auf die veränderte Fluglärmsituation fortgesetzt.

„Aus den Gesprächen mit dem Rüsselsheimer Oberbürgermeister Patrick Burghardt, dem Dezernenten der Stadt Offenbach, Paul-Gerhard Weißsowie der Deutschen Flugsicherung in Langen haben wir ein umfassendes Bild der derzeitigen Belastungssituation vor Ort gewonnen. Klar ist: Es existiert weiterhin Spielraum für Verbesserungen der Situation. Und diese müssen genutzt werden. Aber es wäre unredlich, aus kurzsichtigen politischen Erwägungen heraus bei den Bürgern überhöhte Erwartungen zu wecken“, erklärte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Walter Arnold. Insbesondere im Bereich der Gegenanflugstrecken, bei der Nutzung des Landebahnsystems in der verkehrsärmeren Zeit am Tage und in der Nacht sowie am Fluggerät selbst seien Fortschritte möglich. 

 „Mir ist es wichtig, die Rüsselsheimer Belange auf allen Ebenen zu thematisieren und zu vertreten. Dazu zählen für mich die Landesebene ebenso wie Fraport, die Deutsche Flugsicherung oder die Fluglärmkommission“, machte Oberbürgermeister Patrick Burghardt deutlich.

Auch im Gespräch mit dem für Flughafenfragen zuständigen Dezernenten der Stadt Rüsselsheim, Paul-Gerhard Weiß, führten die Abgeordneten der Fraktion einen offenen Dialog. Der CDU-Abgeordnete Peter Seyffardt  betonte, dass die CDU-Fraktion nach wie vor den Ausbau als „richtige Entscheidung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region und des Landes“befürworte. „Jeden Tag arbeiten am Flughafen Frankfurt 70.000 Arbeitnehmer. Die durch den Flughafen entstandene Wertschöpfungskette garantiert Arbeitsplätze und Wohlstand. Sie ist ein enormer Wirtschaftsfaktor für die Menschen der Region, in ganz Hessen und darüber hinaus. Wichtig ist uns aber auch, die Belastungen der Menschen auf ein Minimum zu reduzieren, deshalb geben die geführten Gespräche uns wichtige Hinweise, wo die Politik ansetzen kann“, so Seyffardt  weiter. 

Fabio Ramos, Leiter der Politischen Angelegenheiten bei der DFS erklärte im Gespräch: „Wir kennen die Belastungen der Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Main-Gebiet und nehmen diese natürlich sehr ernst. Die DFS tut alles, was im Rahmen der Flugroutenplanung und Flugverkehrskontrolle möglich ist, um die Lärmbelastung möglichst gering zu halten. Die Erfahrungen mit den neuen Flugverfahren in den vergangenen Monaten helfen uns, die Optimierungspotentiale zu identifizieren.“ 
„Wir wollen eine maximale Lärmentlastung der Anwohner am Flughafen erreichen. Dies betrifft spezielle Anflug- und Landeverfahren ebenso wie eine strikte Kontrolle der Flugrouten und -höhen.Dafür werden wir uns im Rahmen unserer Arbeit weiterhin engagieren“, unterstrichen Arnold und Seyffardt.
Themengebiet: Flughafen