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Walter Arnold: „Fluglärmkommission hat Sinn für das Machbare bewiesen“
„Mit der Entscheidung, sich zwar für eine Reduzierung der Flugbewegungen in den Nachtrandstunden einzusetzen, aber auf die absolute Forderung nach einem Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr zu verzichten, hat die Fluglärmkommission Sinn für das Machbare bewiesen und nicht der Versuchung nachgegeben, sich vor einen parteipolitischen Karren spannen zu lassen. Die Menschen rund um den Flughafen benötigen eine zeitnahe Entlastung von Fluglärm, nicht den Populismus von Linkspartei und Grünen“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Walter Arnold, zur Verabschiedung eines neuen Positionspapieres der Fluglärmkommission.

„Die Landesregierung hat in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Maßnahmen im Bereich des aktiven und passiven Schallschutzes umgesetzt. Bereits 2001 wurden am Flughafen Frankfurt lärmabhängige Start- und Landeentgelte eingeführt, die in den vergangenen Jahren um 70 Prozent angehoben wurden. Auch das CASA-Programm der Fraport AG zum Aufkauf und zur Entschädigung in den unmittelbaren Anflugzonen ist in diesem Zusammenhang zu nennen. Der Planfeststellungsbeschluss enthält ebenfalls zahlreiche Regelungen zur Fluglärmreduzierung“, so Arnold weiter.
 
„Wir prüfen weiterhin alle Möglichkeiten des aktiven und des passiven Schallschutzes, um eine maximale Lärmentlastung der Anwohner am Flughafen zu erreichen. Dies betrifft spezielle Anflug- und Landeverfahren ebenso wie eine strikte Kontrolle der Flugrouten und -höhen.In der Landesregierung und den Koalitionsfraktionen finden die Menschen dabei verlässliche Ansprechpartner. Wir werden Ende Februar im Dialog mit den Verantwortlichen ein weiteres Maßnahmenpaket vorlegen, dass kurz-, mittel- und langfristig Wege zur Reduzierung des Fluglärms aufzeigt“, sagte Arnold.
 
Themengebiet: Flughafen