Herzlich Willkommen
bei der CDU Hessen
Alexander Bauer: „Problem bei aggressiven Hunden allzu oft am anderen Ende der Leine“
„Beißkräftige Vierbeiner in den Händen gewissenloser Halter können zu einer Gefahr für Leib und Leben werden. Nicht immer ist der Hund das Problem, sondern das Herrchen am anderen Ende der Leine. Die Klassifizierung von Gefährdungspotentialen ist allerdings nach wie vor zweckdienlich. Eine Abschaffung der Rasseliste sehen wir als problematisch an. Jedoch ist eine zeitgemäße und zweckdienliche Weiterentwicklung denkbar. Auch halten wir Regelungen, die dazu beitragen, dass Gefährdungen für Mensch und Tier mindern, für sinnvoll. So kann eine allgemeine Chippflicht für Hunde durchaus bedenkenswert sein, um Angaben zum Halter zu speichern. Hiermit kann nicht nur im Schadensfall der Besitzer ermittelt werden, sondern auch Herr und Hund leichter vereint werden. Auch könnte damit dem Aussetzen von Hunden entgegengewirkt werden, denn auch die Eigentümer von Fundtieren sind damit künftig leichter zu identifizieren. Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung für alle Hundehalter, um auftretende Personen- und Sachschäden zuverlässig zu regulieren, weist ebenfalls in die richtige Richtung. Nach Angaben von Versicherern haben etwa 70 Prozent der Deutschen heute bereits ohnehin eine Haftpflicht für ihren Vierbeiner“,  sagte der Innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Alexander Bauer, zum Entwurf eines Hundegesetzes der SPD-Fraktion.

„Leider ist der SPD bei dem Vorhaben, für die hessischen Vierbeiner ein eigenes Gesetz zu schaffen, trotz durchaus guter Ansätze, eine gewisse Regelungswut festzustellen. Wenn sie Kindern unter 14 Jahren verbieten will, alleine und ohne Aufsicht eines Erwachsenen einen Hund zu führen, dann ist das völlig lebensfremd. Eine artgerechte Tierhaltung ist absolut wünschenswert. Jedoch ist die im Gesetzentwurf gefundene Regelung hierfür ebenfalls höchst problematisch. Gerade im Hinblick auf die Probleme der Tierheime bei der Vermittlung, wird deutlich, dass ein solches Gesetz die bestehenden Schwierigkeiten verschärfen würde. Ob es Aufgabe des Gesetzgebers ist, für den Aufbau einer neuen Begutachtungsindustrie zu sorgen, die der Gesetzentwurf nach sich zöge, sei dahingestellt. Die finanziellen Mehraufwendungen durch den Gesetzesentwurf hätten im Übrigen die Hundehalter zu tragen. Es ist nicht sehr sozial, den Empfängern von Sozialleistungen oder armen Rentnern, Kosten aufzubürden, die dazu beitragen, sich kaum mehr ihren treuen vierbeinigen Freund leisten zu können“, so Bauer.
Themengebiet: Inneres
Schlagworte: Alexander Bauer