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Peter Stephan: „Information, Beratung und Austausch für südhessische Landwirtschaft“
„Für den Ballungsraum in Südhessen ist die Landwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Mit seiner besonderen Struktur, die stark vom Gemüse- und Weinbau geprägt ist, nimmt der südhessische Raum einen besonderen Status im  hessischen Agrarumfeld ein. Die Landwirtschaftliche Woche Südhessen ist daher traditionell ein wichtiger Termin der Information, der Beratung und des Austausches über die Themen der südhessischen Landwirtschaft. Gerade der Austausch zwischen den Betrieben ist wichtig, um moderne, leistungsfähige und effiziente Landwirtschaft zu erhalten“, erklärte der umweltpolitische Sprecher, Peter Stephan, anlässlich der Eröffnung der 57. Landwirtschaftlichen Woche Südhessen, zu der auch der Staatssekretär im Bundesministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Peter Bleser, sowie der Staatssekretär im Hessischen Landwirtschaftsministerium, Mark Weinmeister, anwesend waren.
 
„In Südhessen stellen sich konkrete Herausforderungen für die Landwirtschaft, die andere Gebiete Hessens so nicht kennen. Das Grundwassermanagement und die Wasserpreise für nötige Beregnungen sind nicht nur für betroffene Landwirte wichtig, sondern beeinflussen auch die gesamte Umweltsituation, insbesondere im Hessischen Ried. Diese komplexe Fragestellung müssen wir bald mit allen Betroffenen lösen. Die Reform der Zuckermarktordnung ist für unsere Zuckerrübenbauern besonders wichtig. Auch hier brauchen wir verträgliche Lösungen“, so Stephan. Zudem sei natürlich auch die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) für die Förderperiode 2014 bis 2020 eines der entscheidenden Themen für die südhessische Landwirtschaft.
 
Stephan machte erneut deutlich, dass es noch umfassende Änderungen an den Legislativvorschlägen des EU-Kommissars Ciolos bedürfe. „Die Vorschläge sind so nicht hinnehmbar. Insbesondere bei den benachteiligten Gebieten, beim so genannten ‚Greening‘ und beim Bürokratieabbau sind umfassende Änderungen nötig. Gerade in Südhessen ist eine Flächenstilllegung von sieben Prozent schlicht nicht hinnehmbar. Das ist existenzbedrohend für unsere Betriebe. Deshalb werden wir uns gegen diese unsinnigen Vorschläge einsetzen und für die Interessen unserer Landwirte einstehen.“ 
Themengebiet: Umwelt