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MIT Hessen gegen Finanztransaktionssteuer
Die Hessische Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Hessen ( MIT ) wendet sich gegen die geplante Finanztransaktionssteuer.

Diese Steuer für Börsenumsätze sei gedacht gegen die Eindämmung von Spekulationen an den Finanzmärkten.

Wenn eine solche Steuer tatsächlich einen Sinn ergeben soll, müsse sie EU-weit eingeführt werden, forderte der Hessische MIT-Vorsitzende Frank Hartmann (Fulda). Bislang lehne aber der für Europa wichtige Finanzplatz London diese Steuer ab. Die geplante Einführung lediglich in der EURO-Zone, ohne Großbritannien, führe aber dazu, dass der Finanzplatz Deutschland, und insbesondere der Finanzplatz Frankfurt, gefährdet werde. Denn gerade die Transaktionen, die man verhindern wolle, würden dann außerhalb der EURO-Zone ausgeführt – zu Lasten des Finanzplatzes Frankfurt. Finanzunternehmen würden nach London, New York oder Hongkong ausweichen, im Computerzeitalter wäre dies kein großer Aufwand. Es bliebe dann eine Steuererhöhung für all diejenigen Transaktionen, die von den heimischen Banken oder von heimischen Privatanlegern vorgenommen werden. Die Steuer werde dann auf alle Sparer umgelegt. Eine reine weitere Steuererhöhung werde aber von der MIT abgelehnt, so Hartmann.

Solange eine mögliche Steuer nicht alle Finanztransaktionen zumindest europaweit treffe, sei die Gefahr der Abwanderung zu groß. Dann mache die Einführung einer solchen neuen Steuer keinen Sinn.
Themengebiet: Finanzen und Steuern