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Claudia Ravensburg: „Bundeskinderschutzgesetz ist auf dem Weg“
„Wir freuen uns, dass der Weg für das Bundeskinderschutzgesetz jetzt frei ist“, sagte die kinderpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Claudia Ravensburg, anlässlich der Einigung zum Gesetz im Vermittlungsausschuss. Heute steht das Gesetz noch im Bundesrat auf der Tagesordnung, durch die vorab erzielte Einigung wird hier jedoch eine Zustimmung erwartet. „Hessen hat als Vertretung der B-Länder maßgeblich an der Lösung mitgearbeitet. Den gefundenen Kompromiss begrüßen wir ausdrücklich“, so Ravensburg. Wichtig sei vor allem die Bereitschaft des Bundes einen Fonds zur dauerhaften Finanzierung der Frühen Hilfen aufzubauen.

„Mit dem Bundeskinderschutzgesetz bekommen wir Rückendeckung vom Bund im Bereich ‚Frühe Hilfen‘. Es ist richtig und wichtig, das Gesetz nicht nur auf die Familienhebammen zu beschränken, sondern dies auch auf die Netzwerke früher Hilfen zu erweitern. Dabei ist besonders die  Planungssicherheit wichtig. Durch die Zusage der dauerhaften Mitfinanzierung durch den Bund, auch über die bis 2015 dauernde Modellphase hinaus, ist dies gesichert“, so Ravensburg.

Der Bund finanziert über einen Fonds bereits im Jahr 2012 30 Millionen Euro, 45 Millionen Euro in 2013 und ab 2014 dann dauerhaft jährlich 51 Millionen Euro. Hessen habe bereits seit Jahren große Anstrengung bei der Ausbildung von Familienhebammen unternommen und Modellprojekte wie das Projekt ‚wellcome‘ unterstützt. „Der Aufbau von Hilfenetzwerken bietet gefährdeten Kindern eine deutliche Verbesserung des Schutzes. So ist unser gemeinsames Ziel weiterhin die Verbesserung der Schnittstellen zwischen allen im Kinderschutz beteiligten Partner. Das gilt im Besonderen für die Verbesserung der Schnittstellen zum Gesundheitswesen. Nur durch eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten aus dem Gesundheits- sowie Kinder- und Jugendhilfebereich kann ein umfassender Schutz für Kinder gewährleistet werden“, so Ravensburg. 
Themengebiet: Kinder und Jugend